„Von Madonna zur Hure“

Ratajkowski sorgt mit wildem Sex-Essay für Wirbel

Society International
13.06.2026 16:54

Sie trennte sich 2022 von ihrem untreuen Ehemann Sebastian Bear-McClard, nur ein Jahr nachdem sie Mutter geworden war. Danach stürzte sich Emily Ratajkowski kopfüber in ein turbulentes, schlagzeilenträchtiges Liebesleben – wich Fragen dazu aber immer wieder aus. Bis jetzt.

In einer nicht jugendfreien Gastkolumne mit dem Titel „Motherfucker“ im Magazin „The Cut“, zu dem ein Foto gehört, das Ratajkowski beim Stillen einer Puppe zeigt, legt das Supermodel ein schockierendes Sex-Geständnis ab. Und vergleicht sich mit einer „Madonna“, die nach ihrer Scheidung zur „Hure“ wurde.

Mit diesem Bild und ihrer expliziten Gastkolumne im Magazin „The Cut“ sorgt Emily Ratajkowski derzeit für bewegte Gemüter:

„Hörten auf, Sex zu haben“
Die heute 35-Jährige hatte Bear-McClard 2018 standesamtlich geheiratet, im März 2021 kam ihr Sohn Sylvester Apollo Bear zur Welt. In ihrem neuen Essay schrieb Ratajkowski: „In einer Zeitspanne, die sich gleichzeitig wie ein Augenblick und quälend langsam anfühlte, zerbrach meine Ehe. Sechs Monate nach der Geburt meines Sohnes hörten mein Mann und ich auf, Sex zu haben. Weniger als ein Jahr später trennten wir uns.“

Als die Trennung öffentlich wurde, behauptete eine Quelle gegenüber „Page Six“, Bear-McClard habe sie betrogen. „Er ist ein Serien-Fremdgänger. Es ist widerlich. Er ist ein Hund“, hieß es damals. Ratajkowski befeuerte die Spekulationen anschließend, indem sie einen Tweet mit „Gefällt mir“ markierte, in dem stand: „Kann nicht glauben, dass dieser kleine Mistkerl EmRata betrogen hat.“

Männer verschlingende Femme fatale
Ratajkowski schrieb dazu jetzt: „Ich hasste die herablassende Art, wie die Leute mich nach der Trennung ansahen, das Mitleid in ihren Gesichtern.“ Sie fügte hinzu: „Ich konnte mein erbärmliches Spiegelbild in ihren Augen nicht ertragen. Sie sahen in mir jemanden, der unerwünscht war, der verlassen wurde. Eine Zurückgewiesene mit der Last eines bedürftigen, hungrigen, knapp 60 Zentimeter großen Anhängsels.“

Seit ihrer Kindheit habe sie in der Angst gelebt, einmal eine „alleinerziehende Mutter“ zu werden – eine Rolle, von der sie glaubte, sie würde ihr „keine Freiheit, keine Wahlmöglichkeiten und keinen Notausgang“ lassen. Als sie sich plötzlich in genau der Rolle wiederfand, vor der sie sich so lange gefürchtet hatte, versteckte sie ihre Verletzlichkeit hinter der Fassade einer Männer verschlingenden Femme fatale.

Emily Ratajkowski verwandelte sich laut eigener Aussage nach der Scheidung von einer Madonna zur ...
Emily Ratajkowski verwandelte sich laut eigener Aussage nach der Scheidung von einer Madonna zur „Hure“.(Bild: APA/AP Photo/Luca Bruno)

„Die Figur, die ich nach meiner Scheidung und in meiner Phase des zwanghaften Datens verkörperte, war eine Schurkin: Poison Ivy. Catwoman. Sexy, aber beängstigend. Und sie trank Gin-Martinis. Viele, viele Gin-Martinis“, schrieb Ratajkowski.

Ratajkowski legte „Good Girl“-Dasein ab
Inklusive ihres Mannes hatte sie zu diesem Zeitpunkt mit nur „acht Menschen“ geschlafen. Sie glaubte stets, ihr „Good Girl“-Dasein würde sie vor Dingen wie Fremdgehen schützen. Ratajkowski beschloss daraufhin, einen neuen Weg zu gehen: „Ich wollte mich in eine neue Art von Frau hinein-fi**** Die Madonna, das außergewöhnliche Wesen, das ich immer unbedingt sein wollte, bevor ein vier Kilo schweres Baby meine Vagina in zwei Teile gerissen hatte, sollte durch die Hure ersetzt werden.“

Ihr erstes Date nach der Scheidung, so schrieb sie, habe sie mit einem DJ gehabt, dessen Namen sie nicht nennen wollte und der praktischerweise nur zwei Häuserblocks entfernt wohnte. Von da an tobte sie sich richtig aus – mit namhaften Liebhabern wie Pete Davidson, Eric André, Harry Styles oder auch einfach nur namenlosen Typen, auf die sie gerade Lust hatte.

Auf Instagram veröffentlichte das Model Fotos und Videos des Shootings, das für ihr Essay stattgefunden hatte:

In ihrer Kolumne enthüllt sie auch die schmutzigen Details ihrer Sexabenteuer. So habe sie einen Mann mit einer „nasalen Stoner-Stimme“ in einer Bar aufgerissen, der „wie ein peinliches Überbleibsel aus den MySpace-Jahren“ gewesen sei. Als sie mit ihm in seine Wohnung ging und sich „plötzlich vor ihm auf den Knien wiederfand“, habe sie sich „besonders zufrieden über seinen Gesichtsausdruck gefühlt, als er auf mich herabblickte“.

„Fühlte mich wie Gottesanbeterin“
Das weltberühmte Supermodel schrieb weiter: „Er konnte nicht glauben, dass ich seinen S***** im Mund hatte. Er sagte zu mir, ich sähe aus wie Kleopatra, wenn ich ihm einen blase.“ Sie selbst bekam aus der Nacht auch das, was sie gesucht habe: „Ich fühlte mich wie eine Gottesanbeterin, die ihr Männchen nach der Paarung verschlingt.“

Während ihrer Phase des Austobens habe sie festgestellt, dass „viele Männer von Mutterschaft erregt werden“. Emilys These dazu: „Sie litten unter der Einsamkeit, die mit Jahren des Egoismus einhergeht, und fühlten sich von Selbstaufopferung angezogen.“ Sie fügte hinzu: „Wollten sie mich als ihre Mama? Vielleicht.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung