Er habe in den dreieinhalb Jahren, in denen er bei Galatasaray unter Vertrag stand, ständig Ausreden erfunden, um sich vor der Pflicht zu drücken, wirft der türkische Journalist Ali Naci Kücük Rapids Yusuf Demir vor, sich in der Zeit nicht gerade vorbildlich verhalten zu haben ...
Im Rapid-Podcast „Vereinhören“ hatte der Stürmer unlängst von einer Situation berichtet, als er gerade an einer Knöchelverletzung laborierte. Als der Teamarzt zur Behandlung eine Spritze anbot, habe Demir abgelehnt. „Ich weiß ja nicht, was in der Spritze ist“, so die Begründung des gebürtigen Wieners. Generell hätten ihn die medizinischen Praktiken in Istanbul schockiert: „Was da drinnen abgelaufen ist, das wollen nur die Wenigsten sehen.“
Zu ängstlich
In der Türkei kommen die offenen Worte des 23-Jährigen gar nicht gut an. Gegenüber „Dici Futbol“ schimpfte der Galatasaray-nahe Reporter Ali Naci Kücük: „Das, was er bei Galatasaray erlebt hat, hat er auch bei Barcelona erlebt. Sein Angstniveau ist hoch, er traut sich selbst nicht.“ Spielern wie Burak Yılmaz, Didier Drogba, Mauro Icardi oder Victor Osimhen seien die Spritzen immerhin ebenfalls verabreicht worden.
„Er hat ständig Ausreden erfunden, um der Pflicht zu entgehen“, so der Insider. Von Erfolg war Demirs Zeit bei Galatasaray jedenfalls nicht gekrönt, beim amtierenden türkischen Meister brachte es der Linksfuß auf gerade einmal 708 Spielminuten ...
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