Großeinsatz in der Wiener Lobau! Wegen der anhaltenden Trockenheit hatte sich ein Waldbrand zu einem Flächeninferno ausgewachsen. Der Löschhubschrauber war den gesamten Dienstagnachmittag im Einsatz. Anrainer wurden von der Polizei aufgefordert, in den Häusern zu bleiben.
Noch ist das konkrete Ausmaß des Waldbrandes in der Nähe der Esslinger Furt unklar. Doch die Rauchentwicklung war kilometerweit deutlich zu sehen. Auch ein Löschhubschrauber wurde am Dienstagnachmittag hinzugezogen. Das Bundesministerium für Inneres unterstützte die Löscharbeiten, Feuerwehren aus Wien und Niederösterreich standen im Einsatz.
Gegen 18.45 Uhr konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden, die Gefahr war allerdings noch nicht gebannt. Wie es gegenüber der „Krone“ hieß, könne man nun zwar die Zahl der Einsatzkräfte reduzieren, die Löscharbeiten dauern allerdings weiter an.
Videoaufnahmen zeigen, wie der Hubschrauber des BMI Wasser aus dem nahegelegenen Mühlwasser holt – direkt vor den Augen der Badenden, die angesichts der Hitze Abkühlung suchen.
Ölhafen Lobau nicht in Gefahr
Insgesamt waren um die neun Feuerwehren vor Ort. Wie Feuerwehrsprecher Lukas Schauer von Berufsfeuerwehr Wien am Dienstagnachmittag erklärte, sei der Einsatz „enorm fordernd aufgrund der hohen Temperaturen“, hieß es gegenüber der „Krone“: „Der Wind ist ein großes Problem.“
Der Ölhafen Lobau sei jedoch nicht in Gefahr, hieß es. Auch Mitarbeiter des Wiener Forstamtes (MA 49) sowie der Polizei waren vor Ort, der Einsatz lief koordiniert ab und dürfte sich noch bis in die Nachtstunden ziehen.
Anrainer sollen „Dokumente und Notwendiges“ zusammenpacken
Zwischendurch meldeten sich Zeugen bei der „Krone“, wonach die Polizei bereits die Anrainer verständigt hatte, das Wichtigste zusammenzupacken. Später gab es allerdings Entwarnung: Eine Evakuierung war nicht nötig. Die Menschen wurden nur dazu aufgefordert, in den Häusern zu bleiben.
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