Brigittenau

116 km/ vor Schule: Bezirk geht gegen Raser vor

Wien
12.06.2026 07:00

Nach einem schweren Unfall vor der Volksschule in der Brigittenauer Engerthstraße reicht es dem Bezirk. Ein aufgestelltes Radargerät „blitzte“ mehrere Lenker mit deutlich mehr als 100 km/h. Man bittet nun auch die Polizei darum, der rücksichtslosen Raserei vor dem Schulgebäude ein Ende zu setzen. 

Verheerend war das Bild, das sich am Morgen des 21. Februar Passanten in der Brigittenauer Engerthstraße 134 bot: Ein geschrotteter BMW stand gegenüber der Volksschule, vor der Schule waren sämtliche Fahrradbügel und auch ein massiver Baum ausgerissen worden. Auf Anfrage der „Krone“ bei der Polizei hieß es, ein 21-Jähriger wäre bei Schneefall von der Straße abgekommen. Dass jener sein Tempo vermutlich nicht den Fahrverhältnissen angepasst hat, liegt zumindest auf der Hand.

(Bild: zVg)

Glück im Unglück: Der Unfall passierte außerhalb der Schulzeiten. Eine Tatsache, auf die sich die Brigittenauer Bezirkschefin Christine Dubravac-Widholm aber nicht verlassen will. Der Bezirk stellte daher im Mai für 15 Tage ein Radargerät auf – die Ergebnisse der Messungen sind teils schockierend.

90 Prozent halten sich an Tempolimit
Zwar fährt der Großteil der Lenker mit 49 km/h im Schnitt vorschriftsgemäß, zehn Prozent der gemessenen Autos waren trotzdem zu schnell unterwegs. Höchstwert: 116 km/h, weitere Lenker fuhren 109, einer bretterte zwischen sechs und sieben Uhr Früh mit 107 km/h an der Volksschule vorbei. Die Auswertung der Messungen wird man, heißt es vonseiten des Bezirks, nun an die Polizei weiterleiten. Und dort um weitere Maßnahmen bitten. 

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