Die Wahl-Burgenländerin hat Generationen von Fotografen mit ihrem herausragenden Werk geprägt.
Mit tiefer Betroffenheit reagierte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil auf das Ableben der international renommierten Fotografin Elfie Semotan. Sie hat vermutlich beim Schwimmen im Freibad Jennersdorf einen Herzstillstand erlitten und konnte trotz Erster-Hilfe nicht mehr gerettet werden. Im Juli wäre sie 85 Jahre alt geworden. Die Künstlerin, die seit vielen Jahren im südburgenländischen Grieselstein lebte und arbeitete, zählte zu den bedeutendsten Fotografinnen Österreichs und Europas und prägte die internationale Fotografie über Jahrzehnte hinweg. Doskozil: „Elfie Semotan war eine Jahrhundertgröße der österreichischen Fotografie, die im Südburgenland eine zweite Heimat gefunden hat.“
Blieb dem Burgenland verbunden
Sie habe mit ihrem unverwechselbaren Blick Generationen von Fotografen geprägt und eine international bemerkenswerte Karriere geschafft. Gleichzeitig blieb sie stets ihrer Wahlheimat verbunden und suchte in Grieselstein die Ruhe und Nähe zur Natur, die für ihr Schaffen so wichtig waren. Sie sei dem Burgenland, ihrer Wahlheimat, stets eng verbunden geblieben. Ein besonderer Meilenstein dieser Verbundenheit war die Ausstellung „Elfie Semotan. Der doppelte Blick“, die 2024 als erste Ausstellung der neu ausgerichteten Landesgalerie Burgenland eröffnet wurde. Rund 100 Werke aus mehr als fünf Jahrzehnten ihres Schaffens gaben damals einen eindrucksvollen Einblick in ihr Lebenswerk.
Doskozil weiter: „Ihr Wirken reichte weit über ihr fotografisches Werk hinaus. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihr verbunden waren. Das Burgenland wird Elfie Semotan ein ehrendes Andenken bewahren.“
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