Vor einem Jahr haben die Arbeiten auf der Koralpe begonnen, bald werden die Windräder geliefert. Zurzeit laufen die Vorbereitungen, bei denen noch Bäume für den Transport zurückgeschnitten werden müssen.
In wenigen Wochen ist es so weit – die Windräder am Windpark Bärofen in Frantschach-St. Gertraud werden geliefert. Bis dahin laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Franz Dorner ist Initiator des ersten UVP-genehmigten Windparks in Kärnten und bei den Vorbereitungen freilich mit dabei. Für die Lieferung der Rotorblätter, auch Flügel genannt, müssen Bäume entlang des Wegs noch gestutzt werden.
„Besonders in Engstellen kommt der Transporter sonst nicht durch“, so Dorner. Der Initiator des Projektes ist laut eigenen Angaben „sehr dahinter, dass die Arbeiten naturschutzkonform ablaufen. Mit vor Ort ist auch immer ein Gutachter, der genauestens angibt, wie etwas zu erledigen ist“, berichtet Dorner von der Baustelle auf 1.600 Metern Seehöhe.
Acht Windräder sollen in Zukunft auf der Koralpe stehen und Strom für 25.000 Haushalte erzeugen. Steht das Kraftwerk, ist es die größte Windkraftanlage in Kärnten. In den letzten Jahren haben sich besonders Alpenverein und Naturschützer gegen das Projekt ausgesprochen. Dorner hingegen ist nach 15 Jahren Projekteinsatz froh über die aktuelle Lage auf der Alm:
„Kärnten braucht in Zukunft eigene und saubere Energie. Die Abhängigkeit von anderen Ländern spürt jeder gerade in diesen Zeiten“, blickt Dorner auf die Problematik bei der Straße von Hormus im Nahen Osten.
Mitte Juni werden die ersten Flügel mittels Schwertransporter über die Autobahn nach Deutschlandsberg und dann auf den Umladeplatz geliefert. Von dort aus kommen sie dann auf ein eigenes Fahrzeug, einen „Selbstfahrer“.
„Beim Transport auf die Alm kommt eine spezielle Technik zum Einsatz. Die Flügel können damit in Kurven gekippt und gedreht werden – Bäume müssen dadurch nicht gefällt werden“, erklärt Dorner.
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