Seit Mai 2025 wird auf der Koralpe der Windpark Bärofen errichtet. Nach der Winterpause geht es nun flott weiter und die nächsten Schritte werden gesetzt.
Zurzeit liegt auf der Fläche, wo bald acht Windräder stehen werden, 20 Zentimeter Schnee. „Wir befinden uns aktuell in der Winterpause“, erklärt Franz Dorner, Initiator des ersten UVP-genehmigten Windparks in Kärnten. Doch schon bald wird fleißig unter Berücksichtigung der vielen Vorgaben auf 1600 Metern Seehöhe weiter gebaggert. „Die Bauarbeiten werden wieder aufgenommen, sobald die Witterungsbedingungen und die Schneelage dies zulassen. Aus heutiger Sicht streben wir einen Baustart für Anfang April an – damit bleiben wir auch weiterhin voll im Zeitplan“, so Elanur Gülec von der beauftragten Firma Püspök.
Besonders durch die Energiekrise werden Fragen rund um Energieunabhängigkeit und erneuerbare Energien lauter.
Acht Windräder versorgen in Zukunft 25.000 Haushalte
Im Frühjahr werden die letzten drei Fundamente für die acht Windräder fertiggestellt. Der Windpark in Frantschach-St. Gertraud gilt dann als größte Anlage in Kärnten.
„Bald geht es auch mit der Verlegung der Leitung ins Tal weiter“, ergänzt Dorner. 18 Kilometer lang ist diese und wird unterirdisch bis zum Umspannwerk Wolfsberg verlegt. Sämtliche bestehende Masten kommen dadurch auch weg. „Gleichzeitig verlegt die Kelag Kabel für ein schnelleres Internet und auch die Weinebene profitiert in Zukunft von einer stärkeren Stromleitung“, so Dorner. Die acht Windräder mit einer Gesamtleistung von rund 34 Megawatt werden in Zukunft 25.000 Haushalte versorgen.
Doch das Projekt hat auch viele Kritiker. So sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Vereine gegen den Windpark am Bärofen. Mit Ende 2026 soll das Kraftwerk dennoch in Betrieb gehen.
Während des Baues werden wir, vor allem was die Umweltauflagen betrifft, strengstens kontrolliert. Wir achten sehr darauf, dass alles nach Plan abläuft.

Franz Dorner, Initiator des Projekts Windpark am Bärofen
Bild: Franz Dorner: zVg
Der bisherige Bauverlauf gestaltet sich äußerst positiv. „Die ersten Teile der Windräder werden voraussichtlich Anfang Juli von einer deutschen Firma geliefert“, so Püspök und Dorner.
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