Residenzplatz-Konzerte

560 Kilometer Anreise für Volbeat? „Na klar!“

Salzburg
30.05.2026 08:00

Die brütende Hitze machte ihnen überhaupt nichts aus! Die hartgesottensten Fans warteten in der Salzburger Innenstadt stundenlang auf ihre Lieblingsband. Die dänische Metalband Volbeat enttäuschte ihre Anhänger vor traumhafter Kulisse ganz und gar nicht. . . 

Bei ihr geht die Fan-Liebe unter die Haut! Stolz präsentierte Corinna van Husen schon Stunden vor dem Einlass ins Konzertgelände ihre beiden Volbeat-Tattoos. Die Deutsche hat sich das Logo der Band sowie die Unterschrift von Frontmann Michael Poulsen tätowieren lassen. Seit 12 Uhr wartete sie mit ihrem Ehemann vor dem Eingangsbereich. „Wir wollen unbedingt in der ersten Reihe stehen, es ist mein 19. Volbeat-Konzert.“ Knapp 560 Kilometer Anreise hat das Ehepaar hinter sich. „Das ist ein schöner Urlaub für uns“, lachen sie.

Corinna van Husen (im Bild mit Ehemann Jens) präsentierte stolz ihre Band-Tattoos: „Das ist ...
Corinna van Husen (im Bild mit Ehemann Jens) präsentierte stolz ihre Band-Tattoos: „Das ist schon mein 19. Volbeat-Konzert.“(Bild: Andreas Tröster)

Hunderte weitere Musikbegeisterte taten es den van Husens gleich und harrten stundenlang vor dem Einlassbereich aus- darunter auch Familie Heidegger aus dem oberösterreichischen Desselbrunn. Papa Dominik und Mama Petra brachten ihren Nachwuchs mit nach Salzburg. Für Anna (9) und Fabian (10) war es ihr erstes Rockkonzert. „Wir freuen uns so, Volbeat ist einfach eine coole Band.“

Rock für Jung und Alt! Für die Heideggers aus Desselbrunn (Oberösterreich) war das Konzert ein ...
Rock für Jung und Alt! Für die Heideggers aus Desselbrunn (Oberösterreich) war das Konzert ein Familienausflug.(Bild: Andreas Tröster)

Angetan waren die 12.500 Fans aber nicht nur von den dänischen Kult-Rockern sondern auch vom Residenzplatz selbst. „Die Kulisse ist einfach ein Wahnsinn und dann noch Wetter“, war Daniela Steinbrugger aus Oberalm begeistert.

Bei Temperaturen knapp unter der 30-Grad-Marke – und das bis zum Abend – verkauften sich Bier und Spritzer bei den Gastroständen bestens.

Bereits seit den Mittagsstunden stellten sich Hunderte glühende Volbeat-Anhänger vor dem ...
Bereits seit den Mittagsstunden stellten sich Hunderte glühende Volbeat-Anhänger vor dem Einlassbereich an.(Bild: Andreas Tröster)

Um Punkt 22 Uhr war Schluss, das Konzertareal wurde geräumt. Aus Rücksicht auf die Altstadtbewohner. So mancher Anrainer nahm es betont locker: „Uns taugt das, wenn was los ist“, meinte etwa Sabine Höller mit einem Lacher.

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