USA als Sprungbrett?

WM als größte Bühne – da ist auch pokern erlaubt

Patrick Wimmer, David Alaba und Co. lässt die offene Zukunft kalt. Auch das Trio weiß: Der Marktwert kann sich in den USA erhöhen ...

Kolumbiens James Rodriquez, Senegals El Hadji Diouf oder Toto Schillaci – um nur drei Ex-Shootingstars zu nennen. Eine größere Bühne als die WM gibt es nicht, um den Marktwert anzukurbeln. Daher pokern die Vereine und die Fußballer – auch im ÖFB-Team:

  • David Alaba muss sich nirgends mehr präsentieren, aber seine nächste Karriere-Station nach Real lässt er offen: „Über die Liga habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, sagt der 33-Jährige. „Ich will nur erfolgreich spielen, beschäftige mich jetzt nicht damit.“
David Alaba verlässt Madrid nach fünf Jahren.
David Alaba verlässt Madrid nach fünf Jahren.(Bild: AFP/JAVIER SORIANO)
  • Das gilt auch für Patrick Wimmer, der gestern als Einziger bei der Einheit im ÖFB-Campus „nur“ ein Aufbauprogramm absolvierte, trotz Wolfsburgs Abstieg: „Während der WM will ich davon nichts wissen, das überlasse ich alles den Beratern“, blockt er ab.
Patrick Wimmer
Patrick Wimmer(Bild: GEPA)
  • Xaver Schlager entschied sich freiwillig, Leipzig nach vier Jahren zu verlassen: „Ich kann mir viele Vereine vorstellen, die Liga ist egal. Es geht um mehrere Faktoren. Es bringt nichts, wenn dich der Trainer will, aber der Rest dich für eine Gurke hält. Es wird eine Gefühlsentscheidung. Das Datum ist egal, sonst mache ich mir nur Druck.“ Die WM kann auch Türen öffnen ...
Xaver Schlager
Xaver Schlager(Bild: GEPA)

David Affengruber wird wohl nicht mehr lange bei Elche bleiben, ebenso Romano Schmid bei Werder. Und auch Leipzigs Christoph Baumgartner ist bereit für einen noch größeren Verein. Indes will der FC Augsburg das WM-Risiko nicht eingehen, wird laut dänischen Medien vorab die Kaufoption von Bröndby Kopenhagen für Michael Gregoritsch ziehen.

Michael Gregoritsch fühlt sich in Augsburg wohl.
Michael Gregoritsch fühlt sich in Augsburg wohl.(Bild: APA-Images / Action Press / Kolbert-Press)

„Lebe im Hier und Jetzt“
Und der Name von Sasa Kalajdzic, der bei Wolverhampton bis 2027 Vertrag hat, poppte bei Schalke auf: „Es gab schon 1000 Gerüchte in meiner Karriere, mich lässt das kalt“, steigt der Stürmer nach seiner LASK-Leihe darauf nicht ein. „Ich lebe im Hier und Jetzt, da bin ich Spieler von den Wolves. Aber jetzt denke ich nur an Österreich.“ Und an eine erfolgreiche WM …

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