Nach einem Brand in einer Werkstatt in NÖ wurde ein 40-jähriger Verdächtiger ausgeforscht. Der Ex-Mitarbeiter wurde festgenommen. Zwei mutige Anrainer erlitten während des Feuers Verletzungen ...
Ein Feuer brach am 21. März in einer Kfz-Werkstatt in Hagenbrunn im Bezirk Korneuburg aus. Der Brand soll im Bereich einer Mülltonne und eines Abgastestgeräts entstanden sein. Dichter Rauch quoll bereits aus der Werkstatt, als zwei mutige Anrainer beherzt eingriffen und versuchten, die Flammen zu löschen. Ihre Courage hatte Folgen: Beide Männer mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Landesklinikum Stockerau eingeliefert werden.
Brandbeschleuniger gefunden
Bei der Brandermittlung der Polizei wurden rasch Hinweise auf Brandbeschleuniger gefunden. Damit war klar: Hier dürfte jemand absichtlich gezündelt haben. Im Zuge intensiver Ermittlungen fiel der Verdacht schließlich auf einen ukrainischen Ex-Mitarbeiter der Werkstatt.
Am 20. April klickten schließlich die Handschellen. Der 40-Jährige, für den die Unschuldsvermutung gilt, wurde festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg gebracht. Die Brandstiftung gestand der ehemalige Mitarbeiter, das genaue Motiv dafür ist jedoch noch unklar.
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