2025 ging am Pfingstsamstag gar nichts mehr: Bis zu 45 (!) Kilometer Stau auf der Tauernautobahn (A10) und auch lange Verzögerungen auf den Bundesstraßen legten Salzburg lahm. Wie schlimm wird es heuer? Am Freitag gab es schon beim Knoten Salzburg die ersten Verzögerungen.
Die Pfingstreisewelle rollt! Seit Tagen warnen Autofahrerclubs vor massiven Auswirkungen vor allem auf der Tauernautobahn, wenn sich eine Blechlawine Richtung Süden wälzt. Erste Verzögerungen gab es schon Freitagnachmittag beim Autobahnknoten Salzburg, wo die Westautobahn (A1) auf den Zustrom von der deutschen A8 trifft.
Problemzonen vor Baustellen
Für Samstag werden große Rückstaus befürchtet – „speziell vor den Baustellen Pass Lueg, Werfen und Eben“, sagt ÖAMTC-Stauberater Florian Thaler über Stauzonen. Das Pfingstwochenende gehört zu den stärksten Reisewochenenden im Jahr. Im vergangenen Jahr bildete sich teilweise ein 45 (!) Kilometer langer Stau.
Heuer sind auch wieder die Abfahrtssperren in Salzburg aktiviert. Nur Ziel- und Quellverkehr darf die Autobahn verlassen, um die Landesstraßen nicht zu überlasten. Das hat in den vergangenen Jahren aber schlecht funktioniert – zum Leidwesen der Anrainergemeinden. Angesichts der Szenen aus dem Vorjahr sprach beispielsweise der Halleiner Bürgermeister Alexander Stangassinger von einem „Totalversagen“ von Land und Autobahnbetreiber Asfinag – und schrieb einen „Wut-Brief“.
Auch im Berchtesgadener Land gibt es zu Pfingsten eine Abfahrtssperre für Durchreisende. Ob es in Bayern besser funktioniert, bleibt abzuwarten. Ab Montag rechnen die Autofahrerclubs dann mit der ersten großen Rückreisewelle. Auch da sind gute Nerven gefragt.
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