30-Grad-Marke am Thermometer, volle Autobahnen und Warnungen aus den Bergen – das lange Wochenende hat es wieder in sich, Einsatzkräfte von West bis Ost sind alarmiert ...
Österreich steht ein Pfingstwochenende bevor, das alle Rekorde brechen kann: Während sich das Land über strahlenden Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen freut, braut sich auf den Straßen und in den Bergen eine gefährliche Mischung zusammen.
Pünktlich zum langen Wochenende zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite: Viel Sonne, kaum Regen und Temperaturen knapp unter der 30-Grad-Marke sorgen für Urlaubsstimmung im ganzen Land. Und es kommt noch dicker: Laut GeoSphere könnte das Thermometer am Dienstag sogar auf bis zu 32 Grad klettern – der bisher heißeste Tag des Jahres!
Reisewelle rollt! Stau-Alarm im ganzen Land
Pfingsten zählt aber auch zu den verkehrsreichsten Zeiten des Jahres – und heuer wird es besonders extrem. Der Grund: In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt beginnen gleichzeitig zweiwöchige Ferien. Tausende Urlauber aus Deutschland zieht es Richtung Süden – quer durch Österreich.
Bereits am heutigen Freitag setzt die erste große Reisewelle ein. Vor allem auf den Stadtausfahrten der Ballungsräume drohen lange Verzögerungen, wenn Pendler und Urlauber aufeinandertreffen. In Linz verschärft eine Baustelle auf der A7 (Mühlkreis-Autobahn) die Lage zusätzlich: Die Abfahrt Voest in Richtung Süden ist gesperrt – ein Nadelöhr mit Staugarantie.
Der Samstag wird zum absoluten Höhepunkt des Verkehrschaos. Besonders betroffen:
Hier stoßen die Straßen laut Experten an ihre Kapazitätsgrenzen. Baustellen sorgen für zusätzliche Engpässe – etwa rund um den Knoten Schwechat auf der S1 sowie auf der A4 zwischen Bruckneudorf und Neusiedl am See.
Die Behörden reagieren auf das erwartete Verkehrsaufkommen mit verstärkten Kontrollen. Im Visier stehen überall Raser, Drängler, Alkohol- und Drogenlenker. Die Zahlen aus dem Vorjahr zeigen die Dringlichkeit: 477 Unfälle mit Personenschaden, 558 Verletzte und zwei Tote wurden 2025 verzeichnet.
Auf den Bergen herrscht Alarmstimmung
Während unten Badewetter herrscht, sieht die Lage in den Bergen ganz anders aus. Die Bergrettung schlägt Alarm: Oberhalb von 2000 Metern liegt vielerorts noch eine dicke Schneedecke.
Wer wieder mit leichter Ausrüstung oder gar Turnschuhen unterwegs ist, bringt sich in Lebensgefahr.
Präsident Stefan Hochstaffl, Bergrettung Österreich
Die Gefahr wird oft unterschätzt. Präsident Stefan Hochstaffl warnt im „Krone“-Gespräch eindringlich: „Wer wieder mit leichter Ausrüstung oder gar Turnschuhen unterwegs ist, bringt sich in Lebensgefahr.“
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