„Zähe Verhandlungen“

Papierindustrie: KV-Einigung unter Inflationsrate

Wirtschaft
22.05.2026 14:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach sechs zähen und schwierigen Verhandlungsrunden ist in der Papierindustrie der Durchbruch bei den Kollektivvertragsverhandlungen gelungen. Zuletzt hatten die Gewerkschaften bereits zu Kampfmaßnahmen gegriffen.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter sowie die Lehrlingseinkommen steigen rückwirkend mit 1. Mai um 2,4 Prozent, wie die Gewerkschaften PRO-GE und GPA am Freitag mitteilten. Die für die KV-Runde maßgebliche Inflationsrate betrug 3,35 Prozent.

Erst nach Kampfmaßnahmen bewegten sich Arbeitgeber
Die Ist-Löhne und -Gehälter in der Papierindustrie werden um 1,8 Prozent plus 28 Euro erhöht. Das ergibt bei den Ist-Löhnen und -Gehältern laut Gewerkschaft eine Erhöhung von 2,5 Prozent im Durchschnitt und bis zu 2,75 Prozent für die niedrigsten Einkommen.

„Die Verhandlungen in diesem Jahr verliefen zäh und schwierig“, hielten die gewerkschaftlichen Verhandlungsleiter Wolfgang Cerne (PRO-GE) und Walter Kogler (GPA) in einer Aussendung fest. Der Abschluss sei „ein sozialpartnerschaftlicher Kompromiss, der von beiden Seiten Zugeständnisse benötigt“ habe. Allerdings hätten sich die Arbeitgeber „erst nach den Betriebsversammlungen bewegt“.

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