„Attraktives Umfeld“

Auch diese ÖSV-Talente fahren jetzt für Hirscher

Sport
22.05.2026 14:45

Bei den Herren verzeichnet Van Deer schon einige große Erfolge, das Damenprojekt läuft jetzt auch voll an. Und bei den Talenten hat sich die Marke von Ski-Superstar Marcel Hirscher ebenfalls einige heiße Eisen gesichert. Darunter finden sich auch zwei Hoffnungen aus seinem Heimatbundesland Salzburg.

Marcel Hirscher Ski-Marke Van Deer Red Bull Sports will künftig auch im Weltcup der Damen durchstarten. Mit der Verpflichtung von Topfahrerin Paula Moltzan (USA) gelang bereits ein erster Schritt. Bei den Talenten setzt der Annaberger künftig auch auf zwei junge Salzburgerinnen: Hannah Embacher vom SK Saalfelden und Lea Unger (SC Bischofshofen).

Erstgenannte ist 17 Jahre alt, steht 2026/27 erstmals im C-Kader des heimischen Skiverbands und hat gerade ihr erstes Jahr auf FIS-Ebene hinter sich. Dieses liegt erst vor Unger, die zu den besten Fahrerinnen des Jahrgangs 2010 zählt. In der Schülerrangliste liegt die Pongauerin in allen drei Disziplinen (ohne Abfahrt) österreichweit auf dem ersten Platz.

Toni Giger ist der Rennsportverantwortliche bei Van Deer.
Toni Giger ist der Rennsportverantwortliche bei Van Deer.(Bild: Andreas Tröster)

„Zeitraum bietet gute Basis“
Beide haben einen Vertrag über zwei Jahre mit Option auf Verlängerung unterschrieben. „Dieser Zeitraum bietet beiden Seiten eine gute Basis, um sich kennenzulernen“, sagt Rennchef Toni Giger. Ziel sei es, den Fahrerinnen nicht nur bestmögliche Rahmenbedingungen für ihre sportliche Entwicklung zu bieten, sondern sie auch abseits des Wettkampfes zu unterstützen, erklärte er. So will man die Hoffnungen Schritt für Schritt nach oben führen.

„Uns ist bewusst, dass es am Ende nicht alle bis in den Weltcup schaffen. Genau deshalb liegt unser Fokus nicht ausschließlich auf dem Ergebnis, sondern vor allem auf dem Weg dorthin“, erklärt der 63-jährige Giger. 

Neue Talente? „Positives Signal“
Neben den beiden genannten Salzburgerinnen hat sich die Marke mit Sitz in Scheffau auch die Dienste weiterer starker Talente gesichert. So wechselte auch das Tiroler Technik-Juwel Finn Neururer, das künftig für Deutschland startet, zu Hirscher und Co. Als Fingerzeig an die Konkurrenz will Van Deer die Verpflichtungen nicht verstehen. „Sondern viel mehr als positives Signal dafür, dass wir jungen Talenten ein attraktives Umfeld bieten können“, erklärt Giger. 

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