„Stopplicht“-Kolumne

„WM-Spekulanten könnten mit Tickets überbleiben“

Der Preis-Wucher bei der Fußball-WM nimmt kein Ende. Eine Kolumne von „Krone“-Sportchef Peter Moizi ...

Die „Krone“ mischte sich beim Finale der Europa League zwischen Aston Villa und Freiburg unter die Fans. Die Briten und Deutschen zelebrierten in Istanbul trinkfreudig gemeinsam den Fußball-Festakt, einige Anhänger tauschten untereinander sogar Leibchen und Schals. In einem Thema waren sich alle einig: Die horrenden Preise in den USA schrecken ab, selbst treue Unterstützer der „Three Lions“ und der DFB-Auswahl lassen den Trip aus.

Teure Parkplätze
Finaltickets um 11.000 Euro, Nächtigungen in Durchschnittshotels um 1000 Euro, Parkgebühren um 250 Euro. Sogar die Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln grenzen an Wucher. Der Weltfußball-Verband FIFA wird weltweit kritisiert, Präsident Gianni Infantino winkt ab, verweist auf das hohe Preisniveau in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Doch Fußball ist keine durchgestylte Las-Vegas-Show, Matches sollten für alle Fans leistbar sein.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani reagierte, stellt für die Big-Apple-Einwohner 1000 Karten, die aus dem Kontingent des Organisationskomitees stammen, zum Preis von 50 US-Dollar zur Verfügung. Inklusive Hin- und Rückfahrt zum/vom Stadion – die mit Abstand billigste Option, um die WM zu erleben. Eine andere Alternative wäre abzuwarten. Viele WM-Spekulanten könnten mit ihren Tickets und Zimmern überbleiben, die Preise könnten zu den Spielen hin noch in den Keller stürzen.

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