US-Präsident Donald Trump hat die Unterzeichnung eines Dekrets zu Künstlicher Intelligenz aufgeschoben. Teile des Textes hätten ihm nicht gefallen, sagte Trump am Donnerstag zur Begründung. Im Rennen um KI lägen die USA vor China und allen anderen Ländern, und er wolle nichts tun, „was uns bei diesem Vorsprung in die Quere kommt“.
Trump wollte das Dekret im Beisein von Tech-Bossen unterzeichnen. Dabei ging es um Schutzmechanismen gegen den Missbrauch von KI. In der Trump-Regierung gibt es allerdings unterschiedliche Ansichten zu dem Thema. Zum Schutz von Banken und anderen Instituten hatte sich US-Finanzminister Scott Bessent für globale Mindestregeln ausgesprochen, während Trump und sein KI-Beauftragter David Sacks Auflagen für weitgehend überflüssig halten.
Im vergangenen Jahr verglich Trump die KI-Branche mit einem „wunderschönen Baby“, dessen Wachstum seine Regierung nicht mit „dummen Regeln“ aufhalten dürfe.
Weltweit wächst die Sorge, dass bestimmte KI-Anwendungen gefährlich sein könnten, etwa in den Bereichen Finanzen und Militär. So warnen deutsche Verfassungsschützer und Sicherheitspolitiker vor dem KI-Modell Mythos des US-Unternehmens Anthropic, weil es Hackern Angriffsmöglichkeiten biete. Mit dem Pentagon liefert sich Anthropic zudem einen Rechtsstreit über die militärische Nutzung seiner Technologie.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.