Wegen Lage in Nahost
Mittelmeer-Staaten warnen: Flüchtlingswelle droht
Es könnte eine neue Flüchtlingswelle nach Europa rollen. Davor warnen zumindest Italien, Griechenland, Malta und Zypern mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage im Nahen Osten. Die vier Länder wollen jetzt ihre Zusammenarbeit in puncto Migration verstärken.
Die Staats- und Regierungschefs der vier Staaten betonten in einer gemeinsamen Erklärung die Notwendigkeit, frühzeitig gegenzusteuern. Ihr Treffen am Rande des „Europe Gulf Forum“ knüpfte an ein vorheriges Treffen in Ayia Napa auf Zypern an.
Die vier Länder einigten sich bei den Gesprächen darauf, ihre Zusammenarbeit in vier zentralen Bereichen fortzusetzen: Verbesserung der Sicherheit in der Region, Hilfe für die betroffene Bevölkerung vor Ort, Umsetzung des neuen EU-Migrations- und Asylpakts sowie der Schutz der EU-Außengrenzen im Einklang mit internationalem Recht.
Verstärkter Kampf gegen Schleuser
Zu den konkret geprüften Maßnahmen zählen nach Angaben der vier Mittelmeerstaaten eine engere Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern, ein verstärkter Kampf gegen Schleuser und Menschenhändler, sowie eine mögliche Aktivierung der EU-Regelung für Krisensituationen und Fälle höherer Gewalt.
Zur Abstimmung nationaler Maßnahmen im Falle eines deutlichen Anstiegs von Migrationsbewegungen will Italiens Innenminister Matteo Piantedosi seine Amtskollegen aus Zypern, Griechenland und Malta am 17. Juni 2026 zu einem Treffen nach Rom einladen. Die Länder gelten als besonders stark von irregulären Migrationsbewegungen in Richtung Europäische Union betroffen.









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