Ob der Song Contest in Wien zum Erfolg oder zum Flop wird, entscheidet sich in Wahrheit abseits der Bühne und der Entscheidungen von Medienmanagern, Politikern, Funktionären und Wirtschaftstreibenden.
Wenn der Song Contest in einer Woche halbwegs ordentlich über die Bühne gegangen sein sollte, werden andere die Bühne betreten: Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Medien werden sich selbst und gegenseitig mit Komplimenten überschütten, wie gut man nicht alles gemacht habe und was für ein Erfolg die Veranstaltung nicht gewesen sei.
Gute oder schlechte Erinnerungen, lebenslang
Die, die wirklich für das Gelingen oder Scheitern der Veranstaltung verantwortlich sind, haben dann schon wieder andere Sorgen. Und nein, hier ist nicht von den Künstlern aus 35 Ländern die Rede. Sondern von Tausenden Menschen abseits des Rampenlichts: Zum Beispiel Polizistinnen und Polizisten, die auch nach der x-ten Überstunde noch ein wachsames Auge haben. Oder Rettungsteams, die zusätzlich zur Versorgung von hyperventilierenden ESC-Fans „nebenbei“ noch eine Metropole betreuen.
Und ebenso: MA-48-Mitarbeiter, die auch die Spuren der wildesten Feier bis zum Start der nächsten wieder beseitigt haben. Zudem Wiener-Linien-Mitarbeiter, die verirrten Gästen aus dem Ausland den Weg zu Stadthalle, Rathausplatz und Praterdome weisen. Und nicht zuletzt alle Wienerinnen und Wiener, die mit dem Spektakel selbst wenig anfangen, aber anderen trotzdem ihre Freude lassen wollen. Sie alle entscheiden, wie ESC-Fans aus dem In- und Ausland die kommende Woche und die ganze Stadt ein Leben lang in Erinnerung behalten werden.
Beim Musikbewerb kann ein Künstler maximal zwölf Punkte bekommen. Unsere Wiener der Woche spielen aber in einer anderen Kategorie. Deshalb hier die Wertung der Jury aus der Muthgasse. Wiens helfende Hände und freundliche Gesichter: thirteen points, treize points, dreizehn Punkte. Mindestens.
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