Mit Unterstützung der Wirtschaftskammer durften Wiener Schüler auch heuer wieder ihre kreativen Ideen in echte Firmen gießen. Das Interesse an der Initiative war heuer besonders hoch.
Nein, sie wollen nicht nur spielen: Die 130 „Junior Companys“, die mit Unterstützung der Wirtschaftskammer heuer in Wiener Schulen gegründet wurden, sind echte, funktionierende Unternehmen – auch wenn alle Chefs und Mitarbeiter Schüler sind, die ihre Firma zusätzlich zu Unterricht, Lernen und Hausaufgaben auf die Beine gestellt und am Laufen gehalten haben.
Professionalität, von der Idee bis zu den Finanzen
Die besten von ihnen wurden nun prämiert, und sie zeigen, wie viele Ideen und Engagement in der Jugend der Stadt stecken. Der erste Platz ging nach Hernals, in die HBLVA für chemische Berufe in der Rosensteingasse.
Dort entwickelte das Team um Virovecz Koppany den Riechstick „Orodemia“ mit ätherischen Ölen, der je nach Zusammensetzung – entweder Grapefruit/Pfefferminze oder Orange/Lavendel – belebend oder beruhigend stimmt.
Es ging jedoch nicht nur um die Idee, sondern auch Finanzen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Werbung, Produktion, Vertrieb und alles andere, das eine echte Firma eben ausmacht.
Nicht minder innovativ war die HTL Ungargasse mit ihren „Lavendli Pur“-Naturprodukten, das De-La-Salle-Gymnasium mit „VinoKern“-Kosmetik aus Traubenkernen und alle anderen, deren Produkte und Dienstleistungen ebenfalls keine Hirngespinste, sondern ganz real sind.
Unsere Wiener der Woche sind aber nicht nur die Sieger, sondern alle 930 Wiener Schülerinnen und Schüler hinter den schulischen Start-ups dieses Jahrgangs. Noch nie in der 30-jährigen Geschichte der Initiative war die Beteiligung so groß. Damit zeigen die Jungen so manchen Älteren, was es gerade in wirtschaftlich nicht so rosigen Zeiten am meisten braucht: umso mehr Zuversicht und Tatkraft.
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