Luftangriff aus Israel
Sohn von Hamas-Chefverhandler in Gaza getötet
Israel hat am Mittwoch einen Luftangriff im Gazastreifen geflogen. Dabei ist Angaben der radikal-islamischen Hamas ein Sohn des Chefunterhändlers für Gaza getötet worden.
Assam Al-Hajja sei im Al-Ahli-Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, die er bei einem Angriff am Mittwochabend erlitten habe, teilten ein hochrangiger Hamas-Vertreter und das Spital selbst mit.
Vater leitet Hamas-Delegation
Nach Berichten in Gaza war er bei einem israelischen Drohnenangriff am Mittwoch im Flüchtlingsviertel Jabalia getroffen worden. Dabei wurde laut Spitalangaben ein weiteres Hamas-Mitglied getötet. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte. Der Vater des Getöteten, Chalil Al-Hajja, leitet für die Hamas die von den USA vermittelten Verhandlungen mit Israel über die Zukunft des Gazastreifens.
Weiterer Sohn bei früherer Attacke getötet
Im vergangenen Jahr hatte Israels Luftwaffe versucht, die Führungsspitze der Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha anzugreifen. Chalil Al-Hajja war dabei Berichten zufolge ein Ziel. Nach Hamas-Angaben schlug die Attacke im September 2025 jedoch fehl, es sei kein Mitglied der Delegation getötet worden. Sechs Menschen seien aber ums Leben gekommen, darunter Hajjas Sohn und sein Büroleiter. Der Angriff war international verurteilt worden.
Seit Oktober 2025 herrscht zwar eine Waffenruhe, de facto kommt es aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen. Die im Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorgesehene Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas ist bisher nicht umgesetzt worden. Israel kontrolliert weiterhin eine Hälfte des Gazastreifens. Der Hamas gelang es seit Beginn der Waffenruhe, ihre Herrschaft in dem von ihr weiterhin kontrollierten Gebiet in Gaza wieder weitgehend zu festigen.









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