Ein letzter Gruß, ein finales und ultimatives Lebewohl! Unzählige Weggefährten und Fans verabschiedeten sich am Dienstag in Salzburg vom tragisch verunglückten Ex-Spitzenfußballers Alexander Manninger – zu den Klängen eines italienischen Star-Sängers.
Ruhig, würdevoll und gänzlich ohne Kitsch – es war eine Verabschiedung ganz im Sinne von Alexander Manninger. Am Mittwoch wurde der Sarg des langjährigen Spitzenfußballers in der Aussegnungshalle beim Friedhof Salzburg-Maxglan aufgebahrt. Etliche Weggefährten, Freunde und Fans nutzten die Gelegenheit, um sich ein allerletztes Mal von dem langjährigen Torwart und Vater zweier Kinder zu verabschieden.
Der Sport war allgegenwärtig an diesem Tag. Zwei seiner früheren Fußballklubs – Juventus Turin und FC Augsburg – hatten Blumenkränze für die Verabschiedung gestiftet. Ein früheres Torwart-Trikot stand in der Nähe des Sargs. Von seinen weiteren großen Leidenschaften zeugten Blumenschmuck von seinen Fischerfreunden und ein Golfball – platziert direkt neben einer Gedenkkerze.
Aus den Lautsprechern war Musik von Italo-Sänger Eros Ramazzotti zu hören. Besonders bewegend: Auf Bildschirmen wurden Fotos von Manninger, seiner Ehefrau und Kindern eingeblendet. Auch ein Video vom Hochzeitstanz des Torwarts mit seiner Emily war zu sehen. Viele Besucher in der Aussegnungshalle konnten da ihre Tränen nur schwer zurückhalten.
Das Begräbnis der Tormann-Legende findet im engsten Familienkreis statt – fernab der Öffentlichkeit. Manninger verstarb am 16. April. Eine Lokalbahn rammte seinen Pkw auf einem unbeschrankten Bahnübergang bei Nußdorf.
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