Mit der Segnung einer Radetzky-Statue vor der Basilika von Maria Plain endet eine knapp einjährige Odyssee. Ein angedachter Standort für das Feldmarschall-Denkmal beim Antheringer Bahnhof sorgte 2025 für hitzige Diskussionen und schließlich für das Aus am Standort.
Mannshoch steht die Büste von Feldmarschall Johann Josef Wenzel Graf von Radetzky vor der Basilika von Maria Plain in der Wiese. Radtouristen und Spaziergänger bestaunen die mehr als zwei Meter hohe Statue aus Untersberger Marmor. Dabei steht sie erst wenige Stunden an diesem Fleck.
Im Juli 2025 gab es hitzige Diskussionen über das Radetzky-Denkmal. Damals sah ein Plan vor, dass das Marmor-Bildnis in Anthering beim Lokalbahnhof seinen Platz bekommt. Das hatte Bürgermeister Wolfgang Mühlbacher (ÖVP) dem Radetzkyorden, der das Denkmal aufstellen lassen wollte, zugesagt. Schließlich musste sich die Gemeindevertretung damit aber befassen. Die stimmte jedoch gegen die Huldigung des Kriegsherren in Anthering – die „Krone“ berichtete.
„Eigentlich müssen wir dankbar sein, dass es vergangenes Jahr diese Diskussionen und die Absage gegeben hat“, sagt Helmut Naderer heute. Der Polizist und Ex-Landespolitiker steht dem Orden vor. Ihn grämt die Entscheidung und der Wirbel aus dem Vorjahr nicht mehr. „Das hat den neuen, wunderschönen Standort erst möglich gemacht“, freut sich Naderer, dass der Marmor-Radetzky am Sonntag vor der Wallfahrtskirche aufgestellt und geweiht wurde. „Neben Denkmälern für Polizei und Gendarmerie sowie Rotes Kreuz hat er hier einen würdigen Platz gefunden“.
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