Die Halleiner Arbeitsinitiative (HAI) feierte gestern ihren 40er. Seit 1986 begleitet sie in der Salinenstadt Menschen aus prekären Lebenssituationen zurück in die Berufswelt. Zum Jubiläum erzählten Betroffene von ihren bewegenden Geschichten – zum Beispiel, wie jemand aus dem Häfn zurück in die Arbeitswelt gelangte.
„Ohne die Halleiner Arbeitsinitiative und Peter Lindinger weiß ich nicht, was heute wäre“, schildert Martin (Name geändert). Lindinger als sein Bewährungshelfer holte ihn aus dem Gefängnis, brachte ihn zur HAI und verschaffte ihm Arbeit. „Die HAI war eine Station in meinem Leben, die mir Struktur und Verlässlichkeit gegeben hat. Der Peter und die HAI haben mir das Leben gerettet.“ Heute ist Martin Künstler, steht fix im Leben.
Erfolgsgeschichten wie diese hat die Halleiner Arbeitsinitiative HAI in 40 Jahren viele geschrieben. Kurz erklärt: Menschen, die in prekären Lebenssituationen sind und keiner Arbeit nachgehen können, wird hier geholfen.
Petra Schwaiger, Personalentwicklerin, schildert: „Wir entwickeln gemeinsam Strategien, unterstützen bei Behördengängen, helfen bei Therapien, Gesundheit, Jobsuche und Ausbildung.“
Kerstin Mundl stand wegen einer Lernbeeinträchtigung und Übergewicht arbeitslos vor dem Nichts. „Ich fühlte mich ausgegrenzt. Nur dank der HAI konnte ich eine Pflegeausbildung machen und arbeite jetzt glücklich in dem Beruf.“ Gestern feierte die HAI ihren 40er. Geschäftsführerin Michaela Gadermayr leitet den Betrieb seit 30 Jahren. Ein doppeltes Jubiläum also.
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