Allen Warnungen zum Trotz tappen immer wieder Menschen in Betrugsfallen. Zuletzt fielen im Tiroler Unterland ein 48-Jähriger und eine 49-Jährige auf Betrüger herein, die ihnen hohe Gewinne versprachen, wenn sie in Anleihen bzw. Kryptowährung investieren würden.
Der erste Fall betrifft einen 48-jährigen Einheimischen aus Schwaz. Der Mann wurde im vergangenen November zunächst im Zuge einer angeblichen Telefonumfrage zum Thema Aktienkäufe kontaktiert. Es entwickelten sich mehrere Telefonate mit vermeintlichen Beratern, die dem Unterländer versprachen, er könne mit dem Kauf von Firmenanleihen sein Investment verfünffachen.
Der Einheimische glaubte den Betrügern und überwies eine mittlere fünfstellige Summe auf mehrere Schweizer Konten. „Nachdem ein Berater den 48-Jährigen darüber informiert hatte, dass sich das investierte Kapital bereits mehr als verdreifacht hatte, beantragte dieser die Auszahlung des Betrags“, berichtet die Polizei, wie es weiterging.
Der Mann bekam eine Aufforderung zur Überweisung eines weiteren vierstelligen Eurobetrages, damit die Abrechnung und Überweisung abgeschlossen werden konnten.
Die Polizei über die Masche der Betrüger
Für „Auszahlung“ erneut abgezockt
Daraufhin schlugen die Betrüger erneut zu: Sie machten dem Opfer weis, dass er für die Auszahlung noch einen vierstelligen Betrag überweisen müsse, was der Mann ebenfalls tat.
Die Auszahlung wurde ihm daraufhin bis zum 13. April versprochen, dazu gekommen ist es allerdings nie. Laut Polizei besteht seitdem kein Kontakt mehr, auch die verwendeten Telefonnummern existieren nicht mehr.
„Investition“ in Krypto war ein Fake
Auch im Brixental gab es für eine 49-jährige Einheimische kürzlich ein böses Erwachen: Ihr hatten Täter eine lukrative Investitionsmöglichkeit im Kryptobereich versprochen. Die Frau überwies daraufhin in mehreren Tranchen insgesamt einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag, wie die Polizei bestätigte. Die Ermittlungen laufen.
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