Altachs Geschäftsführer Christoph Längle sprach im Interview mit der „Krone“ über Investitionen in Steine und Beine, Zuschauerzahlen und die Rückkehr der Lustenauer Austria in die Bundesliga.
Christoph Längle, der SCR Altach hat im Mai das 15. Jahr in der Bundesliga abgeschlossen, davon das zwölfte in Folge. Sie sind ein Mann der ersten Stunde, wie fällt Ihre Bilanz in der Zeit seit dem ersten Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2006 aus?
Es ist eine Erfolgsgeschichte. Manchmal war beim Klassenerhalt auch Glück dabei, aber das hat nur der Tüchtige. Wir haben es geschafft, einen Dorfverein stabil in der Bundesliga zu halten. Infrastrukturell und finanziell sind wir ein Vorzeigeklub, wir haben uns alles hart und vor allem mit einem klaren Plan erarbeitet. Altach ist ein 7000-Einwohner-Dorf, die Region Rheintal ist sicher ein Vorteil – wir sind aber keine Stadt, das darf man nie vergessen. Regionalität und Nachhaltigkeit sind unser Credo, das wird so bleiben. Wir haben die Region und das Land stets würdig vertreten.
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