Das US-Justizministerium verschäft die Regelungen zur Todesstrafe bundesweit. Künfig sind auch Erschießungskommandos zugelassen und die Verfahren sollen beschleunigt werden. Man stehe „den Opfern zur Seite“, erklärte der amtierende Justizminister Todd Blanche.
Zu den angekündigten Maßnahmen gehört nicht nur die Zulassung von Erschießungskommandos, sondern auch die Rückkehr zu den Verfahrensregeln für die Giftspritze aus Donald Trumps erster Amtszeit als Präsident. Das teilte das Ministerium mit. Auch interne Abläufe sollten gestrafft werden, um Verfahren zur Todesstrafe zu beschleunigen.
„Die vorherige Regierung hat ihre Pflicht zum Schutz der amerikanischen Bevölkerung vernachlässigt, indem sie sich weigerte, die Höchststrafe gegen die gefährlichsten Straftäter, darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder, zu beantragen und zu vollstrecken“, sagte der amtierende Justizminister Todd Blanche.
Blanche habe die Beantragung der Todesstrafe gegen neun Personen genehmigt. Zuvor hatte das Ministerium ein unter Trumps Vorgänger Joe Biden verhängtes Moratorium für Hinrichtungen auf Bundesebene aufgehoben.
„Unter der Führung von Präsident Trump sorgt das Justizministerium wieder für die Durchsetzung des Gesetzes und steht den Opfern zur Seite“, erklärte Blanche. Trump hatte bereits während seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 Hinrichtungen auf Bundesebene nach einer fast 20-jährigen Pause wieder aufnehmen lassen.
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