Eigentlich kauft man sehr unbedarft im Supermarkt ein. Zumindest mir geht das so. Ich mache mir nie Gedanken darum, ob das Produkt, das ich im Laden kaufe, nicht gut sein könnte. Mein Vertrauen in den Handel ist groß. Für viele Eltern in Österreich hat sich das nun geändert.
Den Spruch „das kann nicht schlecht werden“, habe ich sehr oft von meiner Mutter gehört. Offenbar stimmt er. Im Zweifel rieche ich dran und probier vielleicht ein bisserl, und eigentlich geht das immer gut. Bei Babynahrung wollen sich Eltern darauf verlassen, dass alles passt. Nun gibt es nicht nur eine konkrete Drohung, sondern auch mindestens ein vergiftetes Glas in einem Supermarkt. Statt Kartoffel und Karotte von Hipp ist auch Rattengift darin. Für viele Eltern ist diese Nachricht, allein die bloße Vorstellung, ein Albtraum. Nichts will man so schützen wie ein Baby.
Die „Krone“ hat mit vielen Müttern und Papas in Salzburg gesprochen. Der Einkauf im Supermarkt hat für sie teilweise die Unschuld verloren. Einige kochen eh schon lange selbst für ihre Kinder. Doch die „Krone“ hat auch mit einer Frau gesprochen, die genau jede Sorte von Hipp daheim hatte. So etwas verunsichert massiv.
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