Ab nach Shanghai

Salzburger mit Blumen und Baggern bei Berufs-WM

Salzburg
15.04.2026 14:00

Bei den „WorldSkills“ – der Weltmeisterschaft der Berufe - messen sich heuer Julia Gschwantner, Floristin aus Bergheim, und Bernhard Moser, Land- und Baumaschinentechniker aus Eben, mit den Besten der Welt. Sie reisen mit dem österreichischen Team für zwei Wochen nach China.

Ab nach Fernost geht es heuer für das österreichische Team der Berufsweltmeisterschaft. In einem der größten Messekomplexe der Welt, dem NECC in Shanghai, treten 1400 Teilnehmer in 64 Disziplinen an. Mit Julia Gschwandtner aus Bergheim und Bernhard Moser aus Eben im Pongau sind zwei Salzburger mit dabei.

Praxis in der Natur brachte zur Lehre
„Ich habe gerne das Schöne um mich“, erzählt Gschwandtner über ihren Beruf als Floristin. Schon in der Landwirtschaftlichen Schule Kleßheim haben ihr Praxiseinheiten in der Natur besonders gefallen, was sie letztendlich zur Lehre bewegte. Nun vertritt sie Österreich bei der WM.

Bernhard Moser ist Land- und Baumaschinentechniker bei Liebherr in Puch.
Bernhard Moser ist Land- und Baumaschinentechniker bei Liebherr in Puch.(Bild: Andreas Tröster)

Moser ist der zweite Kandidat aus Salzburg. „Ich bin schon als Kind am Bauernhof meiner Großeltern am Traktor gesessen“, erzählt der Land- und Baumaschinentechniker. Warum genau dieser Beruf? „Für mich war im Poly schon klar, dass ich einen technischen Lehrberuf machen möchte.“ Dass es Baumaschinen wurden, sei Zufall. Schnuppertage hätten hier den Ausschlag gegeben.

Auf China freuen sich beide bereits: „Dort gibt es sehr coole Dinge, die Floristen machen“, so Gschwandtner. „Was wir dort dann sehen, wird sich noch ergeben“, lässt sich Moser lieber überraschen. Für ihn geht es im Vorfeld zusätzlich noch zum Training nach Australien.

Zwei Wochen in Shanghai
Die Berufs-WM selbst finden zwischen dem 22. und 27. September statt. Das österreichische Team wird für zwei Wochen dort sein. „Wenn man so weit wegfliegt, muss man sich auch ein paar Sachen anschauen“, freut sich Gschwandtner.

Große Erwartungen nach den Erfolgen der Vergangenheit hat Jürgen Kraft, Geschäftsführer des österreichischen Teams: „Man kann uns mit dem ÖSV vergleichen – nur sind wir erfolgreicher.“

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