Bei Judo-EM

Für Salzburger Solo-Starter ist alles drin

Nach der Knieverletzung von Sanjindo Bischofshofen-Kollegin Elena Dengg ist Thomas Scharfetter Salzburgs einziger Teilnehmer bei der Judo-Europameisterschaft in Georgien. Der 25-jährige Pongauer ist dort am Samstag am Start.

Obwohl es schon 15 Jahre her ist, dass Österreich EM-Gold im Judo durch Sabrina Filzmoser bejubelte, zählt Rot-Weiß-Rot trotzdem zu den stärksten Nationen. Im Aufgebot für Tiflis findet sich nach einer Knieverletzung von Zukunftshoffnung Elena Dengg aus Salzburg nur Thomas Scharfetter.

Der Sanjindo Bischofshofen-Mittelgewichtler hat ebenso eine Verletzungsserie hinter sich, jagt den Medaillentraum als Erster seit Lupo Paischer 2008. Erst stoppte ihn eine im einstigen Metzgerberuf erlittene Handverletzung auf dem Weg zu Olympia, zuletzt kamen Bauchmuskel- und Knieblessuren dazu. Langsam findet der 25-Jährige, der sich auch daheim im Pongau fit hielt und einen bärenstarken Eindruck hinterließ, aber in die Spur.

Beim European Open in Sofia (Bul) verpasste er nur knapp Bronze. Bei der EM ist für den längst als Profi tätigen Judoka, der am Donnerstag anreiste, einiges drin. Die Auslosung bis 90 kg bescherte ihm den Belgier Christiaens, danach warten wohl ein starker Grieche und Serbe. „Ein Top-Sieben-Platzierung wäre sehr gut“, meint er. Das Los? „Das schau ich mir alles an, wenn ich dran bin. Sonst zerbreche ich mir nur unnötig den Kopf.“

Um zumindest die Hoffnungsrunde zu erreichen, muss Scharfetter diese Hürden nehmen und das Poolfinale erreichen.

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