30 statt 172 TV-Kanäle

Investoren wollen insolventen Mediashop retten

Wirtschaft
14.04.2026 16:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der insolvente Teleshopping-Sender Mediashop GmbH könnte doch noch gerettet werden. Investorinnen und Investoren würden derzeit Verhandlungen mit der Insolvenzverwaltung führen, teilte der Gläubigerschutzverband Creditreform am Dienstag mit.

Diese seien „weit fortgeschritten“. Zunächst würden 30 von den ursprünglich 162 Beschäftigten übernommen werden. Später soll das Personal aufgestockt werden, hieß es. Bis der Neustart unter Dach und Fach ist, könnte es noch etwa zwei Wochen dauern.

Die Zeitung Kurier berichtete am Dienstag, dass eine Gruppe rund um den Manager Patrick Schenner das Unternehmen übernehmen wolle. „Künftig will man sich nicht mehr auf ein Dutzend Länder konzentrieren, sondern auf die Region Deutschland, Österreich und die Schweiz“, heißt es in dem Bericht. Außerdem soll statt auf 172 TV-Kanälen die Produktwerbung nur noch auf bis zu 30 TV-Kanälen stattfinden.

Der Sender, der im niederösterreichischen Neunkirchen angesiedelt ist, wurde im Jahr 1999 gegründet. Vertrieben werden Produkte aus den Bereichen Haushalt, Küche, Fitness, Gesundheit, Schönheit und Lifestyle. Wie berichtet, meldete die Mediashop GmbH Ende Februar Insolvenz an. Die Passiva betragen laut eigenen Angaben rund 45 Millionen Euro. Einen Sanierungsplan zog die Firma Anfang März wieder zurück.

Die deutsche Mutter Mediashop International Group GmbH mit Sitz in Lindau ist nicht von der Insolvenz betroffen.  Das Unternehmen hat insgesamt fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zehn Ländern.

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