Millionen-Projekt in Hallein! Die Volks- und Mittelschule Burgfried werden ausgebaut. Im Sommer fahren die Bagger auf. Die Zeit drängt – wegen eines benachbarten Bauvorhabens, so SPÖ-Stadtchef Alexander Stangassinger in der „Krone“-Gemeindeserie.
„Sonst bekommen wir wirklich ein Problem.“ Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) weiß, dass Eile geboten ist. Für den Ausbau der Volks- und Mittelschule Burgfried hat man sich einen straffen Zeitplan zurechtgelegt. „Das muss sich einfach ausgehen und das wird es auch“, sagt der Stadtchef.
Warum die Eile? Nur unweit der beiden Schulen entstehen auf den früheren Reisinger-Gründen derzeit 91 Wohnungen. „Die werden im Herbst 2027 fertig, einziehen werden hier vor allem Familien mit Kindern“, sagt Stangassinger. Im zweiten Bauabschnitt des Großprojekts werden in den nächsten Jahren noch einmal mehr als 90 Wohnungen hinzukommen. „Der ganze Stadtteil wächst, es ist also wirklich Eile geboten.“
Neubau der Schule kostet fünf Millionen Euro
Knapp fünf Millionen Euro wird der Bau kosten. Mit dem Start der Sommerferien werden die Bagger auffahren. Auf die bestehenden Turnsäle kommt ein zweistöckiger Aufbau – sechs mögliche neue Klassenzimmer, ein Speisesaal, Büros und Aufenthaltsräume entstehen. „Wir haben bislang kaum Personalräume. Mehrere Jahre lang hatten wir nicht einmal ein Konferenzzimmer – das war unser Werkraum“, kann auch Elisabeth Olsacher, Direktorin der Volksschule, den Ausbau kaum erwarten.
Für die Schüler wird es während der Bauarbeiten kaum Einschränkungen geben. „Wir müssen keine Räume sperren“, betont Nicole Krammer, Direktorin der Mittelschule.
Auch abseits des Millionen-Vorhabens in Burgfried muss Bürgermeister Stangassinger (SPÖ) trotz finanziell schwieriger Zeiten heuer kräftig investieren. Es steht die Sanierung mehrerer Brücken an, auch der Kinderbereich des Freibades wird modernisiert. „Auch für den Hochwasserschutz unserer Stadt müssen wir wieder kräftig investieren“, sagt Stangassinger.
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