Der Innenhof des historischen Gebäudes im Werfener Zentrum wird für Veranstaltungen fit gemacht. Ganz im Norden soll ein Gewerbegebiet an der Autobahn Schwung bringen.
Ich sage immer, wir sind steinreich“, lacht Hubert Stock. Werfens ÖVP-Bürgermeister meint dabei aber nicht die Gemeindekassa, sondern die vielen Steine und Felsen im nördlichsten Ort des Pongaus. Der Lebens- und Wirtschaftsraum im Salzachtal wird eng begrenzt vom Tennen- auf der einen und dem Hagengebirge auf der anderen Seite.
In Werfen gibt es also viel Gebirge, das Leben spielt sich hauptsächlich in den beiden Ortsteilen Werfen Markt und Tenneck ab. Stock kämpft schon seit Jahren darum, gerade den Markt belebt zu halten. Durchaus mit Erfolg, das Werfener Zentrum ist belebter als andere Ortszentren.
Acht Schirme werden dem Hof ein Dach geben
Bald soll eine neue Attraktion dazukommen. Im Innenhof des Brennhofs, in dem sich Kindergarten und Gemeindeamt befinden, soll es künftig mehr Veranstaltungen geben. Dafür wird der Hof des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert aufgewertet. „Statt des derzeitigen Kiesbodens wird der Hof gepflastert“, sagt Stock.
Dazu sollen acht Schirme das Areal bei Bedarf überdachen und damit zwei Drittel des Platzes vor Regen und Hitze schützen. Mit der Frequenz im Markt ist der Ortschef zufrieden. Neben mehreren Gesundheitsbetrieben ist auch der Handel noch im Werfener Zentrum vertreten. Zusätzlich zum Großbetrieb Eisenwerk Sulzau-Werfen in Tenneck mit knapp 300 Arbeitsplätzen hofft der Bürgermeister auf eine Belebung des Gewerbes. Die Gemeinde hätte dafür das ihre getan.
Im Rahmen des vor zwei Jahren beschlossenen neuen Räumlichen Entwicklungskonzepts hat die Gemeindevertretung ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen. „Es liegt in Stegenwald gegenüber dem neuen Kraftwerk. Praktisch ohne Anrainer und mit direkter Anbindung an die Autobahn ist es wirklich attraktiv“, ist Stock stolz. Jetzt hofft der Ortschef auf Betriebe, die sich bald ansiedeln.
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