Die Salzburger Liga bekommt ihren ultimativen Showdown um den Meistertitel. Weil sowohl Tabellenführer Grödig als auch Verfolger Hallein ihre Hausaufgaben machten, entscheidet die 30. und damit letzte Runde der Saison die Meisterschaft. Im Tabellenkeller gab es indes Entscheidungen.
„Vom Titel möchte ich nichts hören“, sagte Grödig-Präsident Christian Schwaiger vor der Partie. Zu eng sei das Rennen um Platz eins und den damit verbundenen Titel in der Salzburger Liga. Seine Grödiger lieferten in Schwarzach ab. Bei echtem Einbahnstraßenfußball gewannen die Flachgauer im regnerischen Pongau mit 3:0. „Wir sind nicht in die Partie gegangen mit dem Glauben daran, dass wir heute den Titel holen“, sagte Ex-Austrianer Alexander Schwaighofer nach dem Dreier, der am Ende noch nicht ganz reichte.
Denn die Halleiner vermiesten den Grödigern die vorzeitige Meisterparty. In Thalgau ließ die Elf von Trainer Christoph Lessacher keine Zweifel offen und gewann verdient mit 5:1. „Wir haben die Pflicht erledigt, aber Grödig wird wohl nichts mehr anbrennen lassen. Offensiv waren wir heute sehr gut, wir hätten sogar noch mehr Tore erzielen können. Defensiv war ich aber nicht ganz zufrieden“, sagte der UFC-Coach nach der Partie.
Antherings Relegationsplatz in Salzburger Liga fix
Indes ist mittlerweile klar, dass Anthering trotz toller Aufholjagd im Frühjahr die Saison auf dem Relegationsplatz beenden wird. Der Aufsteiger musste sich in Straßwalchen klar mit 1:4 geschlagen geben, womit Puch und Anif, das am Sonntag Bramberg empfängt, gerettet sind.
Derweil baute Siezenheim auch ohne den kranken Coach Auinger seinen eben erst verbesserten Punkterekord in der Liga durch ein 3:1 gegen Henndorf aus. Einige Spieler, darunter Torwart Jörgner, wurden verabschiedet. Neumarkt egalisierte indes gegen den SAK nach frühem 0:2 den Spielstand, verlor aber durch einen Freistoß durch die Mauer noch mit 2:3.
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