Laut einer Legende gab es früher drei Geheimgänge aus der Basilika Frauenkirchen (Burgenland) hinaus. Bereits im Jänner war man auf der Suche danach. Jetzt könnte Vater Zufall geholfen haben.
Alle vorangegangenen Suchen waren erfolglos geblieben. Keiner der drei Geheimgänge – einer soll ins Alte Brauhaus geführt haben, einer ins Schloss, das jetzt die HAK/ HAS beherbergt und einer Richtung Halbturner Straße – ist bis dato gefunden worden. Obwohl Pater Thomas, der den Geheimnissen seiner Basilika auf den Grund gehen möchte, die Suche nicht ad acta gelegt hat, war es doch nicht mehr Priorität Nummer Eins für ihn. Die Osterfeierlichkeiten und etliche andere Dinge haben ihn genug beschäftigt.
Am Dienstag könnte er jetzt aber Hilfe von oben bekommen haben. „Ich habe im Hof neben der Basilika Rasen gemäht, als ein Stück Boden weggebrochen ist“, erzählt der Franziskanerpater. Im ersten Moment war er nur froh, dass weder der Rasenmäher kaputtgegangen war, noch er sich weh getan hatte, dann aber schaute er sich das Loch genauer an, indem er mit einer Taschenlampe hinunterleuchtete. Unter dem Loch dürfte sich ein Schacht befinden. Auch eine Mauerung ist erkennbar.
Geheimgang oder doch „nur“ etwas anderes?
Auch, wenn es natürlich nur ein vergessener Brunnenschacht sein könnte, ein bisschen Hoffnung darauf, dass es sich um einen der Geheimgänge handelt, hat er doch. „Ein Brunnen wäre an der höchsten Stelle des Geländes fast unlogisch, aber auszuschließen ist es nicht. Genauso könnte es ein Keller sein. Oder ein Überbleibsel der Kapellen, die es hier gegeben hat. Aber natürlich kann es auch ein Geheimgang sein. Ich hoffe, wir werden es bald erfahren“, so Lackner.
Er hat eine Kamera mit Fünfmeter-Kabel bestellt. „Vielleicht erkennen wir dadurch, ob es irgendwo weitergeht“, ist er hoffnungsvoll. „Ein lustiger Zufall wäre es auf jeden Fall.“
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