Basilika Frauenkirchen

Ort der noch unentdeckten Geheimnisse und Sagen

Burgenland
04.01.2026 13:00

Die Basilika Frauenkirchen gibt es seit 1680, erbaut wurde sie von Paul Esterházy. Rund um den Bau gibt es einige Sagen. Die des goldenen Lammes ist geklärt, aber sie ist nicht die Einzige. 

Kennen Sie die Geschichte des goldenen Lammes? Es hieß, dass das kleine Lamm, das in der Basilika an der Decke baumelt, aus purem Gold sei. „Ist es aber nicht, es ist lediglich vergoldet“, schmunzelt Franziskanerpater Thomas Lackner, der den Geheimnissen seiner Basilika auf den Grund gehen möchte. Eine weitere Geschichte besagt, dass es drei Geheimgänge aus dem Gebäude gegeben haben soll. Einer solle ins Brauhaus geführt haben, einer ins Schloss, das heute die HAK beherbergt und der dritte Richtung Halbturner Straße.

Die Grabplatten der Esterházy sind reich verziert. Jene, unter denen Franziskanerpater begraben ...
Die Grabplatten der Esterházy sind reich verziert. Jene, unter denen Franziskanerpater begraben sind, wiederum ganz schlicht. Unter eben solch einem könnte sich etwas verbergen. Denn er ist verschoben.(Bild: Reinhard Judt)

„Es sollen Fluchtwege gewesen sein“, weiß der Stadtpfarrer. „Wir haben bereits in den Wänden geschaut, ob wir etwas finden, was nicht der Fall war. Jetzt wollen wir in der Krypta im Boden schauen. Dort ist nämlich eine Grabplatte verschoben. Möglich, dass da etwas darunter ist“, so Lackner. Das ist aber gar kein so leichtes Unterfangen. Denn die Platte ist sehr schwer, der Platz beengt. Deshalb möchte man mit Rundhölzern die Platte wegrollen. Was dort zu finden sein wird, bleibt bis dahin im Verborgenen. 

Besonders spannend ist auch, dass man früher, war Gefahr in Verzug, die kirchlichen Schätze eingemauert hat. Dann wurde ein Feuer gelegt, damit man nicht sah, wo sich etwas verbarg. Kam die handelnde Person ums Leben, blieben die Schätze oft unentdeckt. „Die Basilika und das Kloster sind Orte der Geheimnisse“, meint Lackner mit einem Augenzwinkern. „Einerseits findet das Geheimnis Gottes seinen Platz und wird von uns gefeiert und andererseits sind es die unbekannten Schätze und Sagen, die es gibt. Der Geschichte der Fluchtwege wollen wir demnächst auf den Grund gehen, aber wer weiß, was wir dabei noch finden.“

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