„Krone“-Interview

„Kommissar Rex“: „Sehe Hund als meinen Partner“

Unterhaltung
13.04.2026 05:00

Heute ist es endlich so weit: „Kommissar Rex“ startet um 20.15 Uhr mit neuen Folgen auf ORF 1. Die „Krone“ hat die vier Hauptdarsteller nach ihrer Arbeit mit dem cleveren Vierbeiner befragt.

Fast wäre alles ganz anders gekommen: Als Maximilian Brückner zum „Kommissar Rex“-Casting kam, roch der Hund nämlich sofort, dass er zuvor bei seinen Schafen war und wollte nicht zu ihm kommen: „Das war für mich natürlich saublöd in der Situation“, lacht Brückner im „Krone“-Interview. Zum Glück hat es dann trotzdem geklappt und mittlerweile sind die beiden ein Herz und eine Seele. Als für eine Szene die Kamera auf das Duo zufuhr und der Schäfer das als Bedrohung sah, stellte er sich sofort an die Seite seines „Herrchens“: „Er wollte mich verteidigen. Da war ich fast gerührt und wusste, unser Band ist schon sehr eng. Ich sehe den Hund als Partner auf Augenhöhe. Tatsächlich hat mir der Dreh gezeigt, dass ich ein absoluter Hundetyp bin.“ Dennoch möchte er sich privat keinen Rex zulegen: „Zu viel Verantwortung.“

Brückner (l. o.), Seebacher (r. o.), Golpashin und Dorfer mit ihrem vierbeinigen Kollegen bei ...
Brückner (l. o.), Seebacher (r. o.), Golpashin und Dorfer mit ihrem vierbeinigen Kollegen bei der „Kommissar Rex“-Premiere(Bild: Imre Antal)

Verantwortung lastete ohnehin schon genug auf dem Hauptdarsteller-Quartett, schließlich ist „Kommissar Rex“ eine von vielen Zuschauern sehr geliebte Sendung, da muss bei der Neuauflage alles passen: „Ich versuche diesen Druck von mir fernzuhalten, weil ich mich aufs Arbeiten konzentrieren muss. Aber: Es ist schon atemberaubend“, gibt Co-Star Ferdinand Seebacher zu, der in der Serie den nerdigen Kollegen spielt, der im Hintergrund analysiert. Er sei mit der Serie aufgewachsen. Jetzt erfuhr er hautnah, wie ein Dreh mit Rex aussieht: „Es war eine Herausforderung, die Hundetrainer im Hintergrund auszublenden, die ständig Kommandos geben. Und dann macht der Hund trotzdem manchmal ungeplante Dinge.“ Bei einer Verfolgungsszene sei der Vierbeiner durch seinen Jagdtrieb immer ins Wettrennen mit den Schauspielern gekommen: „Versuchen Sie mal, mit einem Schäferhund mitzuhalten! Schwierig bis unmöglich, obwohl ich ein Läufer bin war ich nach dem Dreh echt durch.“

Bereits „Rex-Erfahrung“ hat Doris Golpashin, die in der Serie die Chefin spielt und vor 20 Jahren bereits einmal mit dabei war: „Es war mein allererster Drehtag. Ich habe kaum geschlafen und hatte große Angst, etwas falsch zu machen.“

Kabarett-Legende Alfred Dorfer erfüllt sich mit der Rolle des Gerichtsmediziners einen Traum, schließlich liegen Tod und Humor oft nahe beieinander: „Humor ist das ideale Mittel, um Distanz zu schaffen zwischen dir und grauslichen oder problematischen Dingen.“

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