Gestern Abend feierte die Wiedergeburt von „Kommissar Rex“ mit neuer Besetzung in Wien ihre Premiere. Die am 13. April um 20.15 Uhr auf ORF 1 startende Reihe besteht aus sechs Folgen in Spielfilmlänge und kann auch gegenwärtig überzeugen. Die „Krone“ hat in die erste Folge reingesehen.
Als „Kommissar Rex“ mit Tobias Moretti als Hauptkommissar 1994 erstmals auf Sendung ging, war noch nicht vorauszusehen, dass sich die Serie in 125 Länder verkaufen und damit zur erfolgreichsten der österreichischen TV-Geschichte entwickeln würde. Während der Tiroler mit seiner Rolle heute hadert, erfährt das Konzept nun seine Neuauflage. Schon vor der offiziellen Premiere gestern Abend im Wiener Urania Kino durfte die „Krone“ in die erste der insgesamt sechs 90-Minuten-Folgen reinschnuppern.
In „Wien sehen und sterben“ geht es um den mysteriösen Tod des vermeintlichen UNO-Mitarbeiters Richard Engels (Stefano Bernardin) in einem Fiaker, dem Chefinspektor Max Steiner (Maximilian Brückner) mit seinem treuen Partner Rex noch kurz davor das Leben rettete. Tatkräftig unterstützt wird Steiner von Kollege Felix Burger (Ferdinand Seebacher) und seiner Chefin Evelyn Leitner (Doris Golpashin). Die Ermittlungen führen zwischen dem Haas-Haus und engen Gassen in der Wiener Innenstadt bis nach Transdanubien zur Uno City und rücken die vielseitige Schönheit der Bundeshauptstadt ins rechte Licht.
Dass die Handlung zuweilen an den Haaren herbeigezogen ist, kennt man noch von den alten Produktionen. Brückner überzeugt aber als schwer nahbarer Workaholic, während Rex in vielen Momenten den entscheidenden Riecher hat und gut in den Mittelpunkt gestellt wird. Alfred Dorfer sorgt als schrulliger Gerichtsmediziner für Humor, während Seebacher etwas naiv dargestellt wird und Golpashin blass bleibt. Der Unterhaltungsfaktor ist aber gegeben.
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