„Das ist ein Albtraum“
Blutiger Schusswechsel in Montreal: Drei Tote
Die kanadische Metropole Montreal ist von einem blutigen Zwischenfall erschüttert worden. Bei einem Schusswechsel eines bewaffneten Mannes mit der Polizei kamen ein Polizist, ein Passant und der Angreifer selbst ums Leben. Eine Polizeibeamtin wurde lebensgefährlich verletzt.
Der Zwischenfall ereignete sich im jüdisch geprägten Viertel Côte-des-Neiges. Dort befinden sich zahlreiche jüdische Schulen, Gemeindezentren und Synagogen. Allerdings gibt es derzeit noch keine Hinweise darauf, dass es sich um einen gezielten Anschlag gehandelt haben dürfte.
In den sozialen Medien verbreiteten sich die blutigen Augenzeugenvideos von dem Polizeieinsatz in Windeseile. Die Urheber der Videos sind selbst schockiert beim Anblick der Szenen. In den Aufnahmen hört man immer wieder Rufe wie „Oh, mein Gott“, „Was zum Teufel“ oder „Ich glaube, der Cop ist tot“.
Polizeichef: „Das ist eine Tragödie“
„Der Hauptverdächtige ist neutralisiert“, erklärte Polizeichef Fady Dagher knapp zwei Stunden nach den ersten Notrufen. Es besteht laut ihm keine unmittelbare Gefahr mehr für die Bevölkerung. Gleichzeitig kondolierte er den Angehörigen der Todesopfer und erklärte: „Das ist eine Tragödie. Das ist ein Albtraum.“ Der Einsatz ging aber noch weiter. Die Ermittlungen zum Motiv sind natürlich noch im Anfangsstadium. Bei der Tatwaffe dürfte es sich um ein leichtes Militärgewehr, wohl um einen Karabiner gehandelt haben.








Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.