ÖFB-Kapitän David Alaba hat trotz der 0:2-Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien auch ein positives Gefühl aus dem Spiel mitgenommen. Auch ein Punkt sei im Bereich des Möglichen gewesen, so der Routinier. Die Szene rund um den vergebenen Elfmeter von Doppeltorschützen Lionel Messi hat er auf dem Platz anders wahrgenommen.
„Ich bin stolz auf unsere Mannschaft“, betont Alaba nach dem Spiel im Interview mit Servus TV. Argentinien habe sich als Team sehr stark präsentiert und mit Messi auch noch einen Unterschiedsspieler gehabt. Dennoch habe man gut dagegengehalten, findet der Kapitän: „Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir unser Spiel auf den Platz bringen können.“
Der Sieg für Argentinien sei nicht unverdient und doch wäre ein Punkt für Österreich nicht unmöglich gewesen, resümiert Alaba: „Wenn man gegen so einen Gegner mutig spielt und versucht dem Match seinen eigenen Stempel aufzudrücken, zeigt das den Charakter und die Qualität dieses Teams.“
„Müssen diesen Weg weitergehen“
Deshalb ist sich der Kapitän auch sicher, dass sich das ÖFB-Team auf einem guten Weg befindet: „Wenn das Spiel dann 1:1 ausgeht, glaube ich, darf sich keiner aufregen, obwohl die klaren Chancen sicherlich bei Argentinien waren. Am Ende des Tages tut das 2:0 am meisten weh, weil wir da ganz gut am Drücker waren. Diesen Weg müssen wir weitergehen, um erfolgreich zu sein. Auch im letzten Gruppenspiel gegen Algerien.“
Eine Szene, die Alaba im Nachgang noch beschäftigte, war der frühe Elfmeterpfiff gegen die ÖFB-Elf. „War das ein Elfmeter?“, erkundigte sich der Kapitän. Nachdem ihm entgegnet wurde, dass die Entscheidung durchaus berechtigt war, entgegnete er kühl: „Ok! Auf dem Spielfeld hat das nicht so ausgesehen.“ Am Ende war diese Szene aber ohnehin nicht entscheidend, den Elfer vergab Messi ja immerhin noch ...
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