In einer Stellungnahme auf seiner Plattform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Vereinigten Staaten künftig eng mit dem Iran zusammenarbeiten würden. Demnach habe der Iran ein „sehr produktives Regime Change“ durchlaufen, Urananreicherung werde künftig gestoppt, und die USA würden helfen, „tief vergrabenen nuklearen Staub“ aus früheren Angriffen zu bergen.
Trump schrieb, dass dieser nukleare Staub seit den Angriffen unter strengster Satellitenüberwachung durch die US Space Force gestanden habe und bisher unberührt geblieben sei. Gleichzeitig betonte er, dass über Tarife und Sanktionslockerungen mit dem Iran verhandelt werde und viele Punkte seines 15-Punkte-Friedensplans bereits vereinbart seien.
Hegseth: Iran hat um Wafferuhe „gebeten“
US-Kriegsminister Pete Hegseth sagte bei einer Pressekonferenz, der Iran habe „um diese Waffenruhe gebeten“. Nach Angaben Hegseths habe die Operation „Epic Fury“ die iranischen Streitkräfte massiv geschwächt: Das Raketenprogramm sei „funktionell zerstört“, die Marine „am Meeresgrund“, und die Luftüberlegenheit liege nun bei den USA.
Insgesamt seien 800 Luftschläge durchgeführt worden, die das Verteidigungsindustriegelände des Iran zerstört hätten. Hegseth berichtete zudem, dass der neue iranische Oberste Führer Mojtaba Khamenei verwundet und entstellt sei.
Trump drängt auf rasche Ergebnisse – und droht wieder
US-Vizepräsident JD Vance betonte am Mittwoch in Budapest, dass Präsident Trump auf schnelle Fortschritte bei den Friedensverhandlungen dränge. Die aktuelle Waffenruhe sei „zerbrechlich“, ein Abkommen sei nur möglich, wenn der Iran konstruktiv verhandle.
Trumps Verhandlungsteam umfasst neben Vance auch US-Außenminister Marco Rubio und Sondergesandten Steve Witkoff. Vance erklärte, einige iranische Vertreter gingen konstruktiv an die Gespräche heran, andere nicht – letztlich liege es am Iran, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Trump warnte zudem, dass jedes Land, das Waffen an den Iran liefere, mit einem sofortigen 50-prozentigen Zoll auf alle Waren in die USA belegt werde. Dies gelte „ohne Ausnahmen oder Befreiungen“, schrieb der Präsident auf Truth Social.
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