Die vielen klaren Aussagen von Marcus Mann, Sportboss von Red Bull Salzburg, zur Zukunft des Klubs waren am Mittwoch auch Thema bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den LASK. Trainer Daniel Beichler nahm dazu Stellung.
Klare Worte hatte Red Bull Salzburgs Sportboss Marcus Mann kürzlich bei „Sky“ geäußert. Es sei mehr zu tun, als er erwartet hätte, gab der Deutsche, der zu Weihnachten 2025 vorgestellt worden war, zu. Und: „Wir müssen die Qualität auf allen Ebenen erhöhen. Das beginnt bei der Mannschaft, betrifft aber auch das gesamte Umfeld.“ Man brauche eine andere Arbeitsmoral, müsse wieder mehr anschieben. „Es ist offensichtlich, dass wir in der Vergangenheit viel Qualität verloren haben“, führte Mann aus.
Dazu stellte der Deutsche – ohne seinen Namen zu nennen – offiziell eine Forderung an den kaufmännischen Geschäftsführer Stephan Reiter, das Börserl zu öffnen, „wenn wir wieder besser werden wollen.“ Manns Auftritt war auch Thema bei der Pressekonferenz der Bullen vor dem Heimspiel gegen den LASK am Freitag (19:30 Uhr).
„Es ist Fakt, dass es eine Diskrepanz zwischen Anspruch und den vergangenen zweieinhalb Jahren gibt“, erklärte Trainer Daniel Beichler. Aus seiner Sicht habe der Klub drei Optionen:
Er könne das eine oder andere verstehen, was Marcus Mann gesagt hat, erklärte Beichler. In puncto Kader („Es gefällt mir brutal, als Trainer etwas zu entwickeln“) sagte der Steirer: „Jeder hat bereits die Möglichkeit gehabt, zu zeigen, dass er unverzichtbar ist. Wenn jeder Spieler in dieses Team investiert, sodass er unverzichtbar ist, wären wir dumm, ihn nicht zu halten.“ Und: „Es laufen (im Sommer, Anm.) ganz wenige Verträge aus, das ist auch die Wahrheit.“
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