Bald hat das Warten ein Ende: Am 30. April läuft „Der Teufel trägt Prada 2“ in den heimischen Kinos an. Und schon vor dem Kinostart schreiben die ikonischen Looks von Andy Sachs, Miranda Priestly und Emily Charlton Modegeschichte.
Bereits seit Monaten sorgt „Der Teufel trägt Prada 2“ für Wirbel. Und das liegt nicht nur am Kinoerfolg von Teil 1, der nun eine Fortsetzung bekommen hat, sondern auch an den ersten Einblicken in den neuen Streifen, in dem wieder Anne Hathaway, Meryl Streep und Emily Blunt in den Hauptrollen zu sehen sind. Denn wo „Der Teufel trägt Prada“ draufsteht, ist ganz viel Fashion drin.
Streep trägt Mega-Robe von Balenciaga
Das beweisen auch die ersten Bilder und Trailer zum Streifen, die bislang veröffentlicht wurden. Eines DER modischen Highlights: Miranda Priestly rotes Wahnsinnskleid von Balenciaga, das sie für eine Szene, die auf der Met-Gala spielt, trägt.
Aber auch die Looks von Andy und Emily sorgen schon vorab für Furore. Verantwortlich für die Rollen so prägenden Outfits ist übrigens Kostümbildnerin Molly Rogers, die im ersten Teil mit Patricia Field, die dieses Mal nicht mehr mit an Bord war, zusammengearbeitet hatte.
Keine Mode-Hypes, dafür zeitlose Looks
Sie setzte sich für Teil 2 eine klare Regel: „Keine Pigeon-Bags.“ Denn Rogers wollte Looks schaffen, die zeitlos sind und nicht einem kurzzeitigem Mode-Hype folgen, wie sie im Interview mit der „Vogue“ verriet.
„Ich liebe die Looks aus dem ersten Film, weil sie nicht an eine bestimmte Saison gebunden sind. Man denkt nicht: ,Ah, das ist Look Nummer 14‘“, schilderte sie. „Genau dieses Gefühl wollte ich wieder einfangen – und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Kleidung eine gewisse Weite und Zukunft hat.“
Stars durften bei ihren Outfits mitreden
Aber nicht nur Rogers‘ Ideen, sondern auch die Anregungen der „Der Teufel trägt Prada“-Stars waren maßgeblich bei der Wahl der Looks. So habe Streep sich Schulterpolster gewünscht und wollte ursprünglich nur Hosen tragen, sich nach ausführlichen Anproben aber doch auch für Röcke entschieden.
Hathaway habe laut Rogers mit ihrem Style hingegen Andys Jahre als reisende Reporterin widerspiegeln wollen. Deshalb seien ihre Looks eher auf die Herrenmode ausgerichtet. „Man sieht, wie sie von ihrem Job als Reporterin zu Runway zurückkommt und sich beruflich und emotional wiederfindet“, erklärte Rogers im Gespräch mit der „Vogue“.
Auf einem der Bilder trägt Hathaway etwa einen Nadelstreifenanzug im Vintage-Style von Jean Paul Gaultier, auf einem anderen einen khakifarbenen Faltenrock von Sacai.
Außerdem verriet Rogers der „Vogue“, dass sie versucht habe, „fröhlichere Kleidung zu wählen“, wegen der „Welt, in der wir gerade leben“. Etwa ein funkelndes, blaues Rabanne-Kleid für eine Date-Night von Andy, aber auch für ein tolles Gaultier-Stück für Simone Ashley, die in „Der Teufel trägt Prada 2“ neu mit dabei ist.
Looks schon seit Monaten heiß diskutiert
Was Rogers übrigens während des Drehs besonders im Magen lag, war nicht etwa die richtige Outfit-Wahl für die „Teufel trägt Prada“-Stars zu treffen, sondern etwas ganz anderes, wie sie schon vor einigen Monaten der „Page Six“ verraten hatte. Denn zahlreiche Paparazzi-Fotos vom Set wurden umgehend im Netz geteilt und heiß diskutiert. „Es gibt Leute, die mit meiner Arbeit Geld verdienen. Die jedes einzelne Kleidungsstück, das sie tragen, genau beschreiben.“
Das sei „einfach eine Schande“, fügte die Kostümbildnerin hinzu. Denn: „Oft hat man schon beim Ansehen der Außenaufnahmen das Gefühl, den Film bereits gesehen zu haben ...“
Priestly versucht, Karriere zu retten
Der zweite Teil von „Der Teufel trägt Prada“ dreht sich um Miranda Priestly (Meryl Streep), die versucht, ihre Karriere im Zeitalter des Niedergangs der traditionellen Printmedien zu retten. Dabei gerät sie in Konflikt mit ihrer ehemaligen Assistentin Emily (Emily Blunt), die mittlerweile eine hochrangige Führungskraft bei einem Luxuskonzern ist – einem wichtigen Werbepartner, auf den Priestly dringend angewiesen ist. Regie führte erneut David Frankel.
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