Eine neue Radroute erschließt ein ganz besonderes Anbaugebiet. Von Rust aus nach Slowenien, auf den Spuren lang vergessener Trauben.
Sowohl Wein als auch Radfahren können Menschen miteinander verbinden. Das ist die Grundidee zum „Furmint-Trail“, der am 10. April in Rust öffentlich präsentiert wird. Um 10 Uhr steigt die feierliche Eröffnung und das gemeinsame Anradeln auf dem Rathausplatz. Der Trail führt bis nach Jeruzalem/Ljutomer in Slowenien.
Benannt ist der Radweg nach der alten Rebsorte Furmint oder slowenisch Šipon. Sowohl in Rust als auch im slowenischen Jeruzalem wurde die Sorte bereits zur Zeit der Römer angebaut. Nun verbindet ein Erlebnisweg diese Gegenden und bietet Weinliebhabern und Genießern regionale Spezialitäten in landschaftlich reizvoller Umgebung. Die Furmint-Genuss-Tour führt durch verschiedene Landschaften: von der pannonischen Tiefebene über Uhudler-Orte und den Naturpark Raab bis nach Jeruzalem. Unterwegs erwarten die Radler Qualität, Tradition und nachhaltige Betriebe, die mit regionalen Produkten lohnende Ziele sind.
Trauben der Sorte Furmint galten einst als der „Riesling des Ostens“. Der Begriff wurde erstmals 1623 in Ungarn erwähnt. Hierzulande wurde die weiße Traube früher dem gemischten Satz beigemengt. Im späten 19. Jahrhundert geriet sie fast völlig in Vergessenheit. Die Sorte treibt früh aus, reift spät, verträgt aber Trockenheit gut. Und genau das ist es, was sie jetzt wieder attraktiver für die Winzer im Burgenland und in Slowenien macht. Laut Experten gibt es derzeit eine wahre Furmint-Renaissance.
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