Plan in Deutschland

Silbergehalt in Sammlermünzen wird reduziert

Wirtschaft
30.03.2026 12:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

Um Spekulationen vorzubeugen, enthalten deutsche Euro-Sammlermünzen künftig deutlich weniger Silber. Der Anteil werde wegen stark schwankender Preise reduziert, teilte das Finanzministerium in Berlin mit. Die Änderung gilt für alle Münzen, die in diesem Jahr herausgegeben werden.

Konkret werde die Legierung der 35-Euro-Sammlermünze von Sterlingsilber (925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer) auf 500 Tausendteile Silber und 500 Tausendteile Kupfer verändert. Die Legierung der 50-Euro-Sammlermünze werde von Feinsilber mit 999 Tausendteilen Silber auf 625 Tausendteile Silber reduziert. Beide Münzen werden damit ein Gramm leichter.

Die Bundesregierung will in diesem Jahr zudem fünf 35-Euro-Sammlermünzen und zwei 50-Euro-Sammlermünzen ausgeben, unter anderem zu Ehren der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, zu 125 Jahren Wuppertaler Schwebebahn oder zu Weihnachten mit den Heiligen Drei Königen.

„Die Änderung soll verhindern, dass die Münzen zum Gegenstand von Spekulationen auf die Edelmetallpreisentwicklung werden oder ihre Ausgabe aus haushaltsrechtlichen Gründen unzulässig würde“, teilte das deutsche Finanzministerium mit. Der Silberpreis lag am Montag bei 61,62 Euro je Feinunze (31,103 g) beziehungsweise 1,98 Euro pro Gramm. Die Preise für Edelmetalle wie Gold und Silber sind in den vergangenen Monaten aufgrund globaler Konflikte deutlich gestiegen. Einige Schmuckmarken setzen inzwischen verstärkt auf Platin.

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