Die Preise für Gold und Silber haben am Mittwoch ihre Erholung nach den jüngsten Turbulenzen fortgesetzt. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) stieg in der vergangenen Nacht an der Metallbörse in London wieder auf mehr als 5000 US-Dollar (knapp 4.237 Euro). In der Früh lag der Preis bei 5067 Dollar und damit um etwa 122 Dollar oder rund 2,5 Prozent höher als am Vortag.
Die Notierung näherte sich damit tendenziell wieder dem Rekordhoch, das Ende Jänner bei 5595 Dollar erreicht worden war. Am vergangenen Freitag und am Montag war der Goldpreis scharf eingebrochen und hatte zu Beginn der Woche bei 4402 Dollar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen erreicht.
Auch Silber auf Erholungskurs
Eine ähnliche Preisentwicklung zeigte sich auch beim Silber, das den Erholungskurs in der Früh ebenfalls fortsetzte. Hier wurde die Feinunze bei 89,20 Dollar gehandelt und damit um etwa 4 Dollar oder fast 5 Prozent höher als am Vortag. Der Silberpreis war mit den Marktturbulenzen am Montag bis auf 71 Dollar gefallen, nachdem er am vergangenen Donnerstag ein Rekordhoch bei über 121 Dollar erreicht hatte.
Dollarkurs und Spekulationen sorgen für Turbulenzen
Ein wesentlicher Grund für die jüngsten Turbulenzen bei Edelmetallen sind Kursbewegungen beim US-Dollar. Hinzu kommen Spekulantinnen und Spekulanten, die auf noch höhere Metallpreise gewettet hatten und damit auf dem falschen Fuß erwischt worden waren. Marktbeobachterinnen und -beobachter verwiesen auf chinesische Fonds und westliche Privatanleger, die große Positionen in Edelmetallen aufgebaut hätten. Ein plötzlicher Preiseinbruch hatte demnach während des asiatischen Handels am Freitag begonnen und sich bis in den Wochenbeginn fortgesetzt.
Viele Banken gehen von einer Erholung des Goldpreises aus. Die Deutsche Bank hatte am Montag ihre Prognose bekräftigt, dass der Goldpreis im Lauf des Jahres bis auf 6.000 US-Dollar pro Unze steigen kann. Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten den Goldpreis Ende des Jahres bei 5.400 US-Dollar.
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