„Kommen nicht durch“

Mieter sauer: Altmöbel, Spucke, stehendes Wasser

Salzburg
29.03.2026 14:00

Die Bewohner der Anlage „Gartenstadt Aigen“ sind wegen vieler Mängel auf die Salzburger Wohnbaugenossenschaft Gswb sauer. Denn obwohl sie die Missstände thematisieren, wird aus ihrer Sicht viel zu wenig getan. 

Die enttäuschten Bewohner – zum Großteil sind es Mieter – haben sich vor der Gartenstadt in Aigen versammelt. In beiden Blocks (Baujahr 2017) mit rund 70 Wohnungen türmen sich die Probleme. Die Liste ist lang: abgestellte Altmöbel im Keller, Verunreinigung durch Spucken im vorgelagerten, teils nicht versperrbaren Stiegenhaus, stehendes Wasser in den Tiefgaragen.

Dazu kommen unbelehrbare Nachbarn, die immer wieder den Parkplatz verstellen, der eigentlich für Besucher reserviert ist, oder Mieter, die vor ihren Wohnungen die Gänge vollräumen. Viel Kritik üben die Mieter auch an der Reinigungsfirma. Außenflächen und das Stiegenhaus seien stark vernachlässigt.

Erboste Nachbarn stehen vor den Problem- Häusern und fordern: „Es muss endlich Verbesserungen ...
Erboste Nachbarn stehen vor den Problem- Häusern und fordern: „Es muss endlich Verbesserungen geben!“(Bild: Markus Tschepp)

Ein Nachbar brachte mehrmals eine weitere Bitte vor: „Der Lift fährt immer zurück ins Erdgeschoß. Das ist Strom-Verschwendung.“

Und Helga Gastl aus der obersten Etage erzählt: „In meiner Wohnung wurden Schwingungen festgestellt.“ Sie zog vor Gericht, das änderte an ihrer Situation aber nichts. „Wir kommen mit unseren Bitten bei der Gswb einfach nicht durch. Es ist immer der gleiche Ablauf: Wir bringen ein Problem ein. Es heißt dann, dass es in Bearbeitung sei – und es passiert gar nichts“, schildert Michaela Pircher bitter.

Eigentlich gilt in den Gebäuden der Gswb eine Hausordnung, um das geordnete Zusammenleben in Wohnanlagen zu regeln. Wer sich nicht daran hält, habe aber mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen. „Das Ticket-System der Gswb hat sich nicht verbessert. Die Telefonzeiten wurden sogar reduziert.“ Dort heißt es: „Wir bitten um Verständnis, dass die Abarbeitung mit einem Zeitaufwand verbunden ist.“

Tickets würden belegen, dass in ein bis drei Tagen reagiert wird. Bei der Hausbesorger-Firma sei gerade ein Wechsel angedacht. 

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