Salzburgs Fußball trauert! Sepp Klingler, langjähriger Präsident des Regionalligisten TSV St. Johann, schied im 84. Lebensjahr aus dem Leben. Der Funktionär und Unternehmer hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist.
Über Jahrzehnte hinweg engagierte sich Josef „Sepp“ Klingler im Fußball und trat dabei nicht nur als Gönner in Erscheinung, sondern vor allem als ein Mann, dessen Wort Gültigkeit hatte und dem der Mensch immer wichtig war.
„Josef Klingler hat für den Fußball gelebt und immer alles gegeben. Er hat St. Johann dorthin gebracht, wo es jetzt ist“, zeigt sich Kuchls Obmann Josef Forsthuber mitgenommen. Auch Seekirchens Toni Feldinger verliert nur positive Worte über Klingler. „Wir kannten uns seit vielen Jahren und haben uns immer geschätzt. Er war so ein lieber Mensch, mit dem man sich über alles unterhalten konnte. Das wird mir fehlen.“
„Er war immer ein Gönner und Freund des Fußballs“
Für Norbert Bauer (Wals-Grünau), der am gleichen Tag Geburtstag feierte („wir haben uns immer gegenseitig gratuliert“) war Klingler „einer, der den Fußball eintätowiert hatte“. Und auch Hannes Rottenspacher vom FC Pinzgau hatte „nur die besten Erinnerungen an den Sepp. Wir kannten uns seit Ewigkeiten. Mit ihm hatte ich immer ein super Verhältnis.“ Das gilt auch für Bischofshofens Obmann Josef Reiter: „Mir ist der Josef ganz nahe gestanden. Ich habe ihn als Menschen sehr geschätzt. Was er für den Sport geleistet hat, ist aller Ehren wert. Das tut mir sehr weh. Er war ein großartiger Mensch, der immer Ehre und Charakter gehabt hat. Eine Riesenpersönlichkeit, die der Sport, die Gesellschaft und ich als Freund verliert.“
Das galt auch für Wolfgang Zingerle, den Präsidenten des Salzburger Fußballverbandes. „Ich kannte Sepp schon seit seiner Zeit, als er noch in Bruck an der Glocknerstraße war. Er war immer ein Gönner und Freund des Salzburger Fußballs – und das weit über St. Johann hinaus.“
Genau dort war er aber über viele Jahre tief verwurzelt. Ernst Lottermoser, Trainer-Legende in St. Johann, arbeitete intensiv mit ihm zusammen und pflegte auch nach dem Ende seiner Karriere ein enges Verhältnis zum „Präsidenten“.
„Er war für mich und die gesamte Fußball-Familie in St. Johann aber viel mehr als ein Präsident. Er hat in unseren Leben die Rolle einer Vaterfigur eingenommen. Sepp hat mir so viel gegeben und jeden immer positiv geprägt. Mit ihm verliere ich einen wunderbaren Freund.“
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