Auf der Donau wurden so wenig Güter transportiert wie noch nie. Während es in den Häfen Krems und Wien zwar einen Anstieg der ein- und ausgeladenen Güter gab, sah die Situation in Oberösterreich anders aus. Warum weniger per Schiff transportiert wurde ...
Auf der Donau ist der Güterverkehr im vergangenen Jahr drastisch eingebrochen, das liegt vor allem an Rückgängen im grenzüberschreitenden Empfang sowie im Transitverkehr, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Das Transportaufkommen hat sich im Jahr 2025 um 11,6 Prozent auf 5,8 Millionen Tonnen verringert und ist damit unter den bisherigen historischen Tiefstand von 2023 gefallen.
Die Gesamttransportleistung lag im Vorjahr bei 5,2 Milliarden Tonnenkilometern, um 20 Prozent weniger als 2024. Der grenzüberschreitende Empfang und Versand waren erstmals auf ähnlichem Niveau. Im Jahr 2025 wurde auf Wasserwegen um 21,9 Prozent (−0,7 Millionen Tonnen) weniger empfangen als 2024, der Versand nahm hingegen um 21,5 Prozent (+0,4 Millionen Tonnen) zu.
Wie schon 2024 wurde auch 2025 die größte absolute Abnahme des Transportaufkommens im grenzüberschreitenden Empfang bei Beförderungen aus Rumänien (-58,9 Prozent auf 0,2 Millionen Tonnen) und die größte Zunahme bei Beförderungen aus der Ukraine (+47,2 Prozent auf 0,4 Millionen Tonnen) verzeichnet, heißt es in einer Aussendung der Statistik Austria.
Rückgang bei ein- und ausgeladenen Gütern in österreichischen Häfen
Insgesamt kam es im Vorjahr zu einem Rückgang um 3,4 Prozent auf 5,5 Millionen Tonnen bei den ein- und ausgeladenen Gütern in den österreichischen Häfen. Die Linzer Häfen und der Hafen Enns verzeichneten im Vorjahresvergleich ein Minus, bei den Wiener Häfen und dem Hafen Krems wurde hingegen ein Anstieg der zu Wasser ein- und ausgeladenen Tonnage registriert.
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