Lindsey Vonn meldet sich nach ihrem schweren Sturz in Crans-Montana eindrucksvoll zurück – und sorgt mit einer neuen Foto‑Strecke in der US‑Ausgabe von „Vanity Fair“ für Aufsehen. Auf dem Cover posiert die Ski‑Legende in einem eleganten Kleid mit hohem Beinschlitz. Gut sichtbar: große weiße Pflaster, die die Operationsnarben an ihrem linken Bein bedecken.
Vonn verriet, dass sie nach dem Horror-Sturz viel Zuspruch erhalten habe – von Fans, Weggefährten und prominenten Unterstützern. Unter den Nachrichten waren unter anderem Worte von Wayne Gretzky und Arnold Schwarzenegger.
Besonders berührt zeigte sie sich von einem persönlichen Brief von Prinz William. Der britischen Thronfolger schrieb ihr, er habe den Unfall live verfolgt und wolle ihr seine „besten Wünsche“ senden.
„Bedeutet mir unglaublich viel“
Er lobte ihren Mut, ihre Haltung im Starthaus und ihre beeindruckende Karriere, die Millionen inspiriert habe. Besonders bewegend: Er hoffe auf eine „schnelle und reibungslose Genesung“.
Vonn zeigt sich überwältigt: „Ich hätte nie gedacht, dass Prinz William mir überhaupt zusieht – geschweige denn mir schreibt. Das bedeutet mir unglaublich viel.“ Als Dank lud sie ihn und seine Familie augenzwinkernd zu einem gemeinsamen Skitag ein.
Prinz William steht seit seiner Kindheit auf Skiern. Schon in den 1990er‑Jahren reiste Prinzessin Diana regelmäßig mit ihren Söhnen William und Harry nach Lech am Arlberg in Österreich – ein Ort, der als ihr „geheimer Zufluchtsort“ galt. Auch heute pflegt William diese Tradition weiter: Gemeinsam mit Prinzessin Kate und den drei Kindern, Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis, verbringt er immer wieder Skiurlaube in den französischen Alpen.
Körper wie Korkenzieher verdreht
Bei ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen erlitt Vonn schwere, komplexe Verletzungen. Laut ihres Berichts in der „Vanity Fair“ krachte sie mit voller Geschwindigkeit gegen ein Tor – doch ihre Skier lösten sich nicht. „Sie verdrehten ihren Körper wie einen Korkenzieher, während sie unkontrolliert den Hang hinuntergeschleudert wurde. Als sie schließlich zum Stillstand kam, waren ihre Schreie so laut, dass sie sogar in der NBC‑Übertragung zu hören waren.“
Die Diagnose war verheerend: Brüche an Schienbein, Wadenbein und Knöchel. „Die Schmerzen waren kaum auszuhalten“, erinnert sich die 41‑Jährige im Gespräch mit „Vanity Fair“. Als sie nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht wurde und im CT lag, hätten die verabreichten Schmerzmittel plötzlich ihre Wirkung verloren. „Ich fing an zu schreien: Holt mich hier raus! Es hörte einfach nicht auf. Dieser Moment hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt.“
Sie will nicht auf den Sturz reduziert werden
Mehrere Operationen folgten – doch das, was danach kam, empfand Lindsey Vonn als noch belastender als den Unfall selbst. Heute spricht sie offen darüber, wie sehr sie die öffentliche Wahrnehmung getroffen hat.
„Ich will nicht, dass die Menschen mich nur auf diesen Sturz reduzieren“, sagt sie. „Vor den Olympischen Spielen habe ich Dinge erreicht, die noch niemand geschafft hat. Ich war Nummer eins in der Gesamtwertung – aber daran erinnert sich kaum jemand. Alle sprechen nur über den Crash.“
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