Was bleibt vom Song Contest in Österreich? Wir haben es geschafft, der Welt eine perfekte Veranstaltung abzuliefern. Selbst die heikle Klippe der Israel-Teilnahme wurde gemeistert – wenn auch, als sich nach Mitternacht plötzlich ein israelischer Sieg abzuzeichnen schien, manche Sorgenfalten bei den Verantwortlichen auftauchten. Nicht zuletzt, weil die zuvor friedliche Stimmung in der Stadthalle hörbar zu kippen begann.
So war die Erleichterung spürbar, als schließlich feststand, dass der bulgarische Beitrag den israelischen doch noch deutlich überflügelt hatte. Auf gut Österreichisch: Guat is’ gangen, nix is g’schehn. Wien und der ORF haben mit der ESC-Austragung internationale Klasse bewiesen.
Pseudo-Internationalität
Das internationale Echo fällt ganz überwiegend positiv aus. Man lobt eine gute Show, gute Organisation, gute Stimmung. Was hierzulande allerdings wenig positiv ausfiel – und diese „Pseudo-Internationalität“ hätte man sich wirklich sparen können: In der Moderation hörte man kein deutsches Wort. Auf der Bühne immerhin doch. „Eins, zwei, drei“ lautet der Refrain des englischen Beitrages. Der kam – es wird wohl nicht am Deutsch gelegen sein – freilich gar nicht gut an. England wurde Letzter. Und ersparte Österreich knapp diesen unehrenhaften Platz …
Und Cosmo ersparte mit seinem schlechten Abschneiden Österreich die Pflicht, den nächsten ESC auszutragen. Auch wenn es eine Ehre wäre!
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